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		<title>Tipps für die Partnersuche im Internet</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 16:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brieffreunde.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen finden ihr privates Glück über das Internet. Das hat auch seinen guten Grund. Denn die Online-Suche ist in der Regel sehr viel komfortabler, unkomplizierter und auch wesentlich effektiver, als die Nächte in den örtlichen Diskotheken zu vergeuden und vergebens auf den glücklichen Zufall zu warten. Im Internet können auch Berufstätige ohne Stress [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen finden ihr privates Glück über das Internet. Das hat auch seinen guten Grund. Denn die Online-Suche ist in der Regel sehr viel komfortabler, unkomplizierter und auch wesentlich effektiver, als die Nächte in den örtlichen Diskotheken zu vergeuden und vergebens auf den glücklichen Zufall zu warten. Im Internet können auch Berufstätige ohne Stress und Zeitdruck auf Partnersuche gehen. Denn das Flirten ist zu jeder Tages- und Nachtzeit von zu Hause aus problemlos möglich.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil des Online-Datings ist die anfängliche Anonymität. Denn diesbezüglich kommen auch eher schüchterne Menschen zum Zug, die sich beispielsweise in der Disko nicht dazu überwinden könnten, jemanden direkt anzusprechen. Die persönlichen und oftmals geheim gehaltenen Bedürfnisse lassen sich im Internet sehr viel leichter kommunizieren. Das hat zur Folge, dass Menschen zueinander finden, die sich hinsichtlich der individuellen Eigenschaften wirklich sehr ähnlich sind.</p>
<p>Außerdem sind die Möglichkeiten im Internet auch für jene Menschen unbegrenzt, die sich auf der Suche nach dem Besonderen befinden. Es existieren spezielle Partneragenturen unter anderem für Senioren, Akademiker, Alleinerziehende, finanziell besser Gestellte und Übergewichtige. Das Online-Dating bietet daher nahezu allen Partnersuchenden reelle Chancen. Damit Ihre Online-Partnersuche aber auch erfolgreich ist, müssen Sie einige Punkte beachten.</p>
<p><strong>So finden Sie den richtigen Partner</strong></p>
<p>Gerade beim Online-Dating ist ein überlegtes Handeln sehr wichtig, um zum einen nicht der Internetkriminalität zum Opfer zu fallen und zum anderen einen garantiert adäquaten Partner zu finden. Wenn Sie folgende Tipps beherzigen, haben Sie mit Ihrem Online-Dating sicherlich Erfolg.</p>
<p><strong>Die Wahl des Anbieters</p>
<p></strong></p>
<p>Am Anfang ist es erst einmal wichtig, sich für die passende <a href="http://www.parship.de/themen/partnerboerse.htm" target="_blank">Partnerbörse</a> zu entscheiden. Diesbezüglich lassen sich sehr viele Alleinstehende von den kostenlosen Offerten locken.</p>
<p>Da das Angebot der Agenturen gerade im Internet sehr groß und unübersichtlich ist, vertrauen nicht wenige Partnersuchende dem Prinzip des Zufalls, klicken auf die Webseite des nächstbesten Anbieters und erleben unter Umständen eine böse Überraschung. Denn nicht immer halten die Online-Partneragenturen das, was sie versprechen. In manchen Fällen ist zwar das Betrachten der Partnervorschläge kostenlos, nicht aber das Antworten. Darüber hinaus lassen die Vermittlungsqualitäten einiger diese PV-Agenturen zu wünschen übrig, so dass es sinnvoller sein kann, ein paar Euro in eine seriöse und Erfolg versprechende Aktion zu investieren.</p>
<p><strong>Ein Anbietervergleich lohnt sich immer</strong></p>
<p>Um den an einem Online-Dating interessierten Menschen einen Überblick über das spezielle Angebot der Internetagenturen zu verschaffen, gibt es einige sehr gute Webseiten, die dem Besucher umfassende Informationen darüber bieten, ob eine Partnerbörse seriös ist oder nicht. Beispielsweise auf www.partnerboersen-im-vergleich.de oder www.ploetzlich-single.de können sich Partnersuchende auch an den Meinungen der anderen Nutzer orientieren. Denn nichts ist wertvoller, als die persönlichen Erfahrungen derjenigen Menschen, die bereits auf die eine oder andere Partneragentur hereingefallen sind oder mit einem bestimmten Anbieter außerordentlich zufrieden waren.</p>
<p><strong>Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl</p>
<p></strong></p>
<p>Zum Zweck des Online-Datings sollten Sie nur eine Partneragentur wählen, in der Sie sich wirklich rundum wohl fühlen. Das ist in der Regel vor allem dann der Fall, wenn die Intimität gewahrt bleibt.</p>
<p>Außerdem sollten auch die Partnervorschläge exakt Ihren persönlichen Interessen entsprechen. Wenn Sie gebildet sind und gute Gespräche schätzen, dann suchen Sie in den meisten kostenlosen Partnerbörsen am falschen Platz. Scheuen Sie sich nicht vor einer Abmeldung, wenn Sie glauben, dass die betreffende Online-Agentur Ihre Erwartungen nicht erfüllen kann.</p>
<p><strong>Lassen Sie sich nicht abzocken!</strong></p>
<p>Leider bieten die online agierenden Partnerbörsen Betrügern eine ideale Plattform. Wenn Sie eine auffallend attraktive Person kontaktiert, dürfen Sie ruhig misstrauisch sein. Das gilt insbesondere auch dann, wenn der Benutzername dieser Person einen eindeutig erotischen Klang besitzt. Wenn sich jemand zum Beispiel „PussycatSex“ nennt oder ein sehr professionell wirkendes Foto ins Internet stellt, dann ist Vorsicht geboten. Einer Aufforderung zum SMS-Chatten sollten Sie nur nach gründlicher Prüfung nachkommen. Auch das Anrufen einer 0190er oder 0180er Nummer kann ins Geld gehen. In der Regel verbirgt sich dahinter kein potenzieller Partner mit seriösen Absichten, sondern ein gewerblicher Sexdienstleister. Sie sollten außerdem Ihrem Online-Dating-Partner nie Geld schicken, auch nicht, wenn dieser angibt, damit die Anreise zu einem persönlichen Treffen bezahlen zu wollen.</p>
<p>Auf <a href="http://http://www.online-dating-tipps.com/online-dating-tipps/online-dating-betrug/abgezockt-in-partnerborsen-durch-love-scamming/" target="_blank">online-dating-tipps.com</a> finden Sie interessante Informationen über das so genannte Romance- und Love-Scamming.</p>
<p><strong>Ehrlichkeit führt zum Erfolg</p>
<p></strong></p>
<p><a href="http://www.sxc.hu/photo/252798" target="_blank"></a>Seien Sie zu sich und den anderen unbedingt ehrlich! Es hilft nichts, wenn Sie sich schöner, klüger und interessanter darstellen als Sie in Wirklichkeit sind. Sie haben dadurch vielleicht mehr Kontaktanfragen. Doch spätestens beim ersten Zusammentreffen außerhalb der virtuellen Welt müssen Sie und vor allem auch der andere der mitunter bitteren Realität im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge schauen. Erfüllen Sie nicht die Erwartungen, die Sie durch Ihre Falschangaben geweckt haben, dann bedeutet das in den meisten Fällen das Aus.</p>
<p>Präsentieren Sie sich daher mit einem Foto im Internet, das Ihr aktuelles Aussehen der Wahrheit entsprechend reflektiert. Es bringt diesbezüglich gar nichts, ein Bild zu veröffentlichen, das bereits vor zehn Jahren entstanden ist. Auch die Möglichkeiten der modernen Bildbearbeitungsprogramme sollten Sie besser nicht nutzen. Es gibt nichts Enttäuschenderes, als sich anhand falscher Angaben ein Ideal zu erträumen, das sich letztendlich als etwas ganz Anderes entpuppt.</p>
<p>Auch beim Ausfüllen Ihres Profils müssen Sie ehrlich sein, Ihre Stärken betonen, aber auch zu Ihren Schwächen stehen. Das gilt insbesondere für die Gewichtsangabe, und auch wenn Sie bereits Kinder aus einer früheren Beziehung haben, sollten Sie das auf keinen Fall verschweigen. Wer mit offenen Karten spielt, hat die besseren Chancen, beim Online-Dating einen Partner für den Rest des Lebens zu finden.</p>
<p><strong>Das Gebot der Fairness</strong></p>
<p>Jeder Interessent verdient es, dass Sie ihm antworten, auch wenn die betreffende Person nicht Ihren individuellen Vorstellungen entspricht. Ein solches Verhalten zeugt von der Wertschätzung, die Sie dem anderen auf diese Art und Weise entgegenbringen. Auch wenn es schwer fällt, sollten Sie sich nicht davor scheuen, dem anderen ehrlich mitzuteilen, dass Sie mit ihm nichts mehr zu tun haben möchten. Je länger Sie damit warten, desto mehr falsche Hoffnungen macht sich Ihr Flirt-Partner. Das Ende ist dann umso bitterer.</p>
<p><strong>Verhalten Sie sich höflich</p>
<p></strong></p>
<p>Wer über ein Online-Dating einen Partner für das Leben sucht, der möchte sich ausreichend Zeit nehmen, um das Gegenüber näher kennen zu lernen. Vor allem Frauen scheuen sich oft vor einer allzu schnellen Entscheidung. Sie sollten daher vor allem bei Ihren ersten Online-Dates nicht zu aufdringlich sein. Außerdem ist es ratsam, den Dating-Partner nicht gleich mit den intimsten Fragen zu bombardieren. Nur die wenigsten Menschen geben nach kürzester Zeit alles über sich preis. Wer gleich zu Anfang unbedingt alles wissen möchte, handelt sich womöglich eine Abfuhr ein.</p>
<p>Es ist außerdem auch für Sie von Vorteil, wenn Sie pikante Details zu Beginn der Affäre für sich behalten. Gehen Sie behutsam mit Ihren persönlichen Daten um und vermeiden Sie dadurch Missbrauch.</p>
<p>Bleiben Sie also Sie selbst und seien Sie gegenüber Ihrem Flirtpartner und vor allem sich selbst treu und finden Sie so vielleicht Ihre große Liebe im Internet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Franziska Anders studierte Onlinejournalismus an der Hochschule Darmstadt und ist als</em> <em>Content Managerin beim <a href="http://www.parship.de/" target="_blank">Partnersuche-Portal Parship</a> tätig. </em></p>


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		<title>Und gewonnen hat…</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 12:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja - brieffreunde.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern war es mal wieder soweit. Das ungemütliche Wetter und die leere Dose, in der normalerweise Kakaopulver aufbewahrt wird, haben mich dazu bewogen, in mein Lieblingscafé um die Ecke zu gehen. Ein süßes kleines Café, das eher einem Wohnzimmer gleicht als einem öffentlichen Treffpunkt. Wie immer wenn es darauf ankommt, hatte ich meinen Regenschirm zuhause [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war es mal wieder soweit. Das ungemütliche Wetter und die leere Dose, in der normalerweise Kakaopulver aufbewahrt wird, haben mich dazu bewogen, in mein Lieblingscafé um die Ecke zu gehen. Ein süßes kleines Café, das eher einem Wohnzimmer gleicht als einem öffentlichen Treffpunkt. Wie immer wenn es darauf ankommt, hatte ich meinen Regenschirm zuhause vergessen und ich wurde von oben bis unten nass. Um meine Laune zu steigern, habe ich mir erst einmal eine große Tasse weiße Schokolade mit extra viel Sahne bestellt. Die Wirkung der leckeren Schokolade setze schnell ein. Um mich vom kalten Wetter abzulenken, las ich die neusten Skandale über Heidi, Brad und Naomi. Und dann sah ich es: Einen Preis für die schönste Postkarte. Derjenige, der die auffälligste, kitschigste und ausgefallenste Postkarte einsendet, gewinnt eine Reise nach Ägypten. Plötzlich schossen mir 1.000 Ideen durch den Kopf und ich hatte nur noch ein Ziel: Diese Reise zu gewinnen. Im Kunstunterricht war ich zwar eher mittelmäßig, das lag aber wohl eher daran, dass ich meistens das Thema verfehlt habe. Daran sollte es jetzt nicht scheitern. Ich machte mich auf den Weg nach Hause und fing an meine alten Bastelsachen rauszukramen. Ich verfolgte kein Schema. Ich wollte nur, dass meine Postkarte auffällt und am Ende gewinnt. Einen Urlaub könnte ich nämlich dringend vertragen. Ich klebte auf die gelbe Pappe rote, blaue, pinke und grüne Glitzersteine und verschönerte die Oberfläche mit Stickern und schnitt mit einer Zackenscherre Muster rein. Ich ließ meiner Kreativität freien Lauf. Am Ende schrieb ich noch eine Begründung auf die Rückseite der Karte, weshalb gerade ich die Reise verdient hätte und heute Morgen habe ich sie direkt in den Briefkasten geworfen. Jetzt heißt es Daumen drücken. Vielleicht habe ich Glück. </p>
<p>Welche Begründung hättet ihr auf die Postkarte geschrieben, um zu gewinnen? Habt ihr selber schon einmal bei einem Gewinnspiel mitgemacht und wenn ja, habt ihr etwas gewonnen?</p>
<p>Ich halte euch auf dem Laufenden.</p>
<p>Eure Svenja</p>


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		<title>Ein kurzes Dankeschön!</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 09:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja - brieffreunde.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ihr kennt ja sicherlich die Werbung des Onlineschuh-Händlers mit kreischendem Paketboten. Ich würde gerne einen neuen Vorschlag machen: Meine kreischende Nachbarin, die mal wieder ein Paket für mich annehmen dürfte! Mein Shoppingverhalten hat sich in den letzten Jahren, dank meiner Arbeit, doch stark verändert. Mit dem Laptop auf der Couch sitzend, shoppt es sich doch [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr kennt ja sicherlich die Werbung des Onlineschuh-Händlers mit kreischendem Paketboten. Ich würde gerne einen neuen Vorschlag machen: Meine kreischende Nachbarin, die mal wieder ein Paket für mich annehmen dürfte! </p>
<p>Mein Shoppingverhalten hat sich in den letzten Jahren, dank meiner Arbeit, doch stark verändert. Mit dem Laptop auf der Couch sitzend, shoppt es sich doch um einiges relaxter, als kurz vor Ladenschluss noch in die Filiale eines schwedischen Modehauses zu stürmen, alles zu greifen, was sich in 20 Minuten packen lässt und dann doch zuhause anzuprobieren. </p>
<p>Als Konsequenz stapeln sich natürlich die Pakete. Und das nicht bei mir, sondern erst einmal bei meiner Nachbarin. Und zwar nur bei Ihr, niemals bei irgendwem anders! Aber nur deshalb habe ich diese nette ältere Dame überhaupt kennengelernt. Natürlich habe ich mich schon einige Male bei Ihr bedankt und die obligatorische Packung Pralinen mitgebracht, mittlerweile klingel ich aber auch einfach so, nicht in der Erwartung eines Paketes und lade mich ganz frech auf eine Tasse Kaffee ein. Dann wird sich ausgeheult, gequatscht und getratscht. Manchmal fast wie bei Mama zu Hause. </p>
<p>Die Frage ist natürlich, bei wem möchte ich mich eigentlich bedanken;  bei meiner netten Nachbarin, für ihre Geduld als unbezahlte Lageristin? Bei meinem Postboten, dank dem ich überhaupt erst diese nette Dame kennen lernen dürfte? Oder doch bei meinem Chef, der mich so mit Überstunden eingedeckt hat, dass mir nichts anderes übrig bliebt, als meinen Einkaufsrausch Online auszuleben?</p>
<p>Eigentlich ist das auch nicht so wichtig, einfach ein nettes Dankeschön an Alle, die es heute brauchen können. </p>
<p>Eure Svenja </p>


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		<title>Briefmarken – Eine wahre Sammelleidenschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 12:00:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Früher dachte ich immer, Briefmarken zu sammeln gehört der Vergangenheit an. Heute weiß ich, dass es einer Schatzsuche gleicht. Sammler investieren viel Mühe und Zeit in das Sortieren und Suchen von Briefmarken. Sorgfältig werden sie in Bücher eingepflegt und es wird gewissenhaft darauf geachtet, dass die Marken mit einer speziellen Briefmarkenpinzette geordnet werden. Der Grund [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher dachte ich immer, Briefmarken zu sammeln gehört der Vergangenheit an. Heute weiß ich, dass es einer Schatzsuche gleicht. Sammler investieren viel Mühe und Zeit in das Sortieren und Suchen von Briefmarken. Sorgfältig werden sie in Bücher eingepflegt und es wird gewissenhaft darauf geachtet, dass die Marken mit einer speziellen Briefmarkenpinzette geordnet werden. Der Grund für den zwar zeitaufwendigen Prozess ist von großer Bedeutung. Schnell passiert es, dass Zähne einer Briefmarke beschädigt werden oder dass man die Marken unaufmerksam umsteckt und dabei Fingerabdrücke auf der Gummiseite hinterlässt. Zwar wird man die Schäden nicht sofort sehen, aber mit der Zeit können Mängel auftreten. Dann wäre die ganze Arbeit umsonst gewesen. </p>
<p>Damals hat mein Opa immer seine Briefmarkenbücher ausgegraben, wenn ich bei ihm zu Besuch war. Er hat mir dann verschiedene Geschichten zu den unterschiedlichsten Briefmarken erzählt und ich habe ihm gespannt zugehört. Bis heute weiß ich zwar nicht, ob er mich mit seinen Erzählungen nur beeindrucken wollte oder ob er die Ereignisse wirklich erlebt hat. Ganz egal, ich habe ihm immer gespannt zugehört und wollte nach jeder Geschichte eine weitere hören. Die Ausgaben unzähliger Länder haben mich schon damals fasziniert und bis heute finde ich es erstaunlich, wie Briefmarken durch die ganze Welt reisen und irgendwann in einem Album wie dem meines Opas landen. </p>
<p>Wer mit Briefmarken wahres Geld verdienen möchte, braucht viel Geduld und Fachwissen in einem oder mehreren Spezialgebieten. Es ist nämlich so gut wie unmöglich sich mit allen Briefmarken auszukennen. Nicht selten kommt es vor, dass sich in Sammlerbüchern Schätze von bis zu 500 Euro befinden. Die wertvollsten Briefmarken sind und bleiben aber die Rote und Blaue Mauritius. Im Jahr 1993 wurde die Blaue Mauritius Marke für etwa 1,1 Millionen Euro versteigert. Mal sehen, vielleicht sollte ich noch einmal einen Blick in das Briefmarkenalbum meines Opas werfen <img src='http://www.brieffreunde.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . </p>
<p>Aber jetzt zu euch: Sammelt ihr selbst auch Briefmarken? Oder kennt ihr jemanden, der Briefmarken aufbewahrt? Vielleicht sammelt ihr auch ganz andere Dinge. Schickt mir eure Erfahrungen und Sammelleidenschaften doch einfach mal zu. Ich würde mich freuen. </p>
<p>Liebe Grüße<br />
Eure Svenja</p>


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		<title>Brieftauben</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 09:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja - brieffreunde.de</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschwindigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Rekord]]></category>

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		<description><![CDATA[Okay, erwischt, ich gebe es zu! Ich bin kein Stadtkind! Ich bin in einem kleinen Dorf aufgewachsen und kann deshalb vielleicht die Taubenphobie vieler Städter nicht ganz teilen. Immerhin gilt die weiße Taube doch als Symbol für Frieden. Und wünscht sich nicht jedes kleine Mädchen, dass auf ihrer Hochzeit, unmittelbar nach dem Ja-Wort, unzählige weiße [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, erwischt, ich gebe es zu! Ich bin kein Stadtkind! Ich bin in einem kleinen Dorf aufgewachsen und kann deshalb vielleicht die Taubenphobie vieler Städter nicht ganz teilen. Immerhin gilt die weiße Taube doch als Symbol für Frieden. Und wünscht sich nicht jedes kleine Mädchen, dass auf ihrer Hochzeit, unmittelbar nach dem Ja-Wort, unzählige weiße Tauben zum Himmel aufsteigen? Und was ist mit der Brieftaube?<br />
Unsere Nachbarn hatten in meiner Kindheit einen Taubenschlag. Unzählige Male habe ich gesehen, wie der alte Herr seine Tauben morgens in seinen Kombi gepackt hat. In den Abendstunden saß er dann wartend vor der Holzhütte und starrte nervös auf seine Uhr. Irgendwann hörte man das Flügelschlagen und der Schwarm zog über unseren Garten, Richtung Taubenschlag.<br />
 Im Ruhrgebiet nennt man die Brieftaube ja auch das Rennpferd des einfachen Mannes, aber ich glaube, für meinen Nachbarn waren es mehr als irgendwelche austauschbaren Sportgeräte. Ich erinnere mich, dass einmal eine Taube vor unserem Küchenfenster landete und dann über die Fensterbank hinkte. Meine Mutter rief sofort unseren Nachbarn an, der die Taube abgeholt und dann wochenlang gesund gepflegt hat.<br />
Eigentlich ist es doch ein wunderschönes Hobby: spannender Wettkampf und Liebe zu Tieren zugleich. Ganz davon abzusehen, dass Brieftauben auch famose Flugleistungen erbringen können und unter  Sammlern  gerne bis zu sechsstellige Preise erzielen. Brieftauben erreichen bei ihren Flügen Höchstgeschwindigkeiten von 100 Kilometern pro Stunde und legen bei Wettkämpfen Strecken von mehr als 1.000 Kilometern zurück. Jüngst wurde in Belgien ein Taubenschlag aufgelöst, dessen wertvollster Vogel  mehr als 150.000€ brachte<br />
Die Taube ist also weitaus mehr als einer dieser städtischen Plagegeister. Aber woran erkennt man, ob es sich um eine Brieftaube handelt? Ganz einfach: Sie tragen einen farbigen Ring am rechten Fuß, mit dessen Hilfe  jede Taube ihrem Züchter zugeordnet werden kann. Solltet ihr also wirklich einmal eine verirrte Brieftaube in eurem Garten finden, reicht ein kurzer Blick ins Internet und der Züchter kann sein &#8211; vielleicht mehrere tausend Euro teures &#8211; Tier bei euch abholen kommen.   </p>


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		<title>Träume oder Schäume?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 06:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja - brieffreunde.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„I Need You Tonight“. Mit solchen oder ähnlichen Songtiteln ließen uns Boybands dahin schmelzen. Ob N´Sync, die Backstreet Boys oder O-Town. Sie hinterließen Spuren und sorgten für Glücksgefühle und gleichzeitigen Liebeskummer. Die vielen Poster im Kinderzimmer ließen sie real erscheinen und gleichzeitig sorgten sie für viel gute Laune. Das Bett wurde zur Bühne und die [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>„I Need You Tonight“. Mit solchen oder ähnlichen Songtiteln ließen uns Boybands dahin schmelzen. Ob N´Sync, die Backstreet Boys oder O-Town. Sie hinterließen Spuren und sorgten für Glücksgefühle und gleichzeitigen Liebeskummer. Die vielen Poster im Kinderzimmer ließen sie real erscheinen und gleichzeitig sorgten sie für viel gute Laune. Das Bett wurde zur Bühne und die Haarbürste zum Mikrofon. Selbst die Eltern konnten irgendwann die Texte mitsingen. Heimlich wurden Liebesbriefe geschrieben und die Hoffnung stieg mit jedem Wort, dass man irgendwann eine Antwort mit genau dem gleichen Inhalt zurückbekommt. Man kannte jeden Schritt in den Videos und hätte alles dafür getan, um sie einmal live zu sehen. Für manche ging dieser Wunsch in Erfüllung. Andere mussten sich mit weniger zufrieden geben. Live-Auftritte wurden auf Kassette aufgenommen und so oft wie möglich zurückgespult. Die wahren Fans konnten die Tänze auswendig und führten sie gemeinsam mit Freundinnen vor den Eltern vor.</p>
<p>Heutzutage reisen Jugendliche sogar ihren Idolen nach und übernachten vor Stadien, nur damit sie so nah wie möglich an der Bühne stehen und ihren Idolen zujubeln können. Die Sympathie geht sogar so weit, dass manche Fans sich ein Tattoo mit dem Namen der Band machen lassen. Mittlerweile reichen den meisten Jugendlichen normale Fanbriefe nicht mehr aus, um nach einem Autogramm zu fragen. Damals ist man noch täglich aufgeregt zum Briefkasten gelaufen, um nachzusehen, ob man eine Antwort bekommen hat. Heute werden Autogramme bei ebay.de ersteigert, um sie dann wieder miteinander zu tauschen. Findet ihr das gut?  Die Fanbriefe wurden noch sorgfältig geschrieben und mit selbstgemalten Herzchen verziert. Es sollte etwas persönliches sein. Man wollte sich von den anderen Briefen unterscheiden, damit man seinem Idol direkt ins Auge fällt. Aber hat es geholfen? Meistens hat man vergeblich auf eine Antwort gewartet.</p>
<p>Wie ist eure Meinung dazu? Habt ihr auch Fanpost verschickt und wenn ja, habt ihr Antwort von eurem Schwarm bekommen? Und was haltet ihr von den „Neuzeit-Fans“, die ihr Leben nach ihren Idolen ausrichten?</p>
<p>Ich freue mich über eure Antworten. <img src='http://www.brieffreunde.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Poesiealbum &#8211; An Eure Inneren-Kinder</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 14:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja - brieffreunde.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich den gestrigen Abend in einem Cafe um die Ecke verbringen, leider hat mir das Wetter einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Während draußen also der erste Herbststurm an meinem Fenster vorbeizog, habe ich einen gemütlichen Abend auf meiner Couch verbracht und endlich einmal das Buch zu Ende gelesen, das jetzt schon [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich den gestrigen Abend in einem Cafe um die Ecke verbringen, leider hat mir das Wetter einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Während draußen also der erste Herbststurm an meinem Fenster vorbeizog, habe ich einen gemütlichen Abend auf meiner Couch verbracht und endlich einmal das Buch zu Ende gelesen, das jetzt schon seit 2 Monaten auf meinem Nachttisch lag.</p>
<p>Ordentlich, wie ich (meistens) bin hab ich es ins Regal zurück gestellt und dabei eine Entdeckung gemacht. Mein Poesie-Album aus der Grundschule. Über die Jahre ist es wohl immer weiter in Richtung Rückwand gerutscht und so letztendlich in einer Welt aus Staub und Spinnweben verschwunden. Nach mehrmaligem Niesen, hochlebe meine Stauballergie, hab ich es dann geöffnet. Wahrscheinlich vorsichtiger als ein Archäologe, der eine 2000 Jahre alte Schriftrolle mit all seiner Routine öffnet. Aber immerhin ist das ein Zeugnis meiner Vergangenheit und an manchen Tagen fühlt die sich auch so an als wäre sie einige 1000Jahre her.</p>
<p>Ich habe dann wirklich jede Seite ganz aufmerksam studiert und kann nur sagen: Wow! Ein unglaubliches Gefühl, sich wieder in diese Zeit zurückversetzt zu fühlen. Etliche Seiten waren vollgeklebt mit Stickern. Kennt ihr die auch noch? Sticker, die im Dunklen Leuchten, Sticker aus Filz mit Tiermotiven, Glitzersticker und und und. Ein bisschen schmunzeln musste ich schon: Dafür haben wir damals also unser Taschengeld  rausgeschmissen. Und dann gibt es da noch die großen Freundschaftsbekundungen, die man nur als Kind macht: Freunde für Immer und Ewig. Oft war immer und ewig dann zwar schon am nächsten Tag vorbei, aber uns soll bitte keiner Vorwerfen, dass wir es nicht zumindest versucht hätten. Irgendwie ist es einfach schön zu sehen, dass man als Kind das Herz einfach am rechten Fleck hatte, irgendwo hin und her getrieben zwischen kindlichem Harmoniebedürftnis und präpubertären Auswüchsen.</p>
<p>Und vielleicht sind es auch gerade solche Erinnerungen im Poesiealbum, oder auch im Tagebuch, die helfen können, das innere Kind, das in jedem von uns schläft mal wieder zu wecken.</p>


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		<title>Bunt? Nein, danke!</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 07:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja - brieffreunde.de</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Briefumschläge]]></category>
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		<category><![CDATA[Couverts]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadt-Anzeiger]]></category>

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		<description><![CDATA[Erinnert Ihr euch an meinen Briefeblogbeitrag? Ihr habt uns eure Meinung zu elektronischer Post geschrieben und gemeinsam haben wir die Vor- und Nachteile aufgezählt. Am Donnerstag habe ich mir spontan den Kölner Stadt-Anzeiger gekauft und einen interessanten Artikel über bunte Briefumschläge gefunden. Der Reporter Joachim Sprothen schrieb in seinem Bericht, dass bunte Briefumschläge nicht mit [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnert Ihr euch an meinen Briefeblogbeitrag? Ihr habt uns eure Meinung zu elektronischer Post geschrieben und gemeinsam haben wir die Vor- und Nachteile aufgezählt. Am Donnerstag habe ich mir spontan den Kölner Stadt-Anzeiger gekauft und einen interessanten Artikel über bunte Briefumschläge gefunden. Der Reporter Joachim Sprothen schrieb in seinem Bericht, dass bunte Briefumschläge nicht mit der üblichen 55-Cent-Marke frankiert werden dürfen, sondern im Falle eines blauen Couverts, müsse der Brief mit einer 75-Cent Marke verschickt werden. Sei der Umschlag Rot, wären sogar 90 Cent fällig.</p>
<p>Der Grund dafür ist allerdings verständlich. In den Briefzentren werden die Adressen mit Hilfe eines roten Strichcodes eingescannt und der sei bei bunten Couverts nicht maschinenlesbar. Am vorgestellten Beispiel des Reporters, kann man sich den Arbeitsvorgang von den Postmitarbeitern selbst einmal vorstellen und verstehen, wie viel Arbeit zusätzlich durch bunte Couverts verursacht wird. Stellt euch vor, dass in einer Stunde rund 36.000 Adressen von einer Maschine gelesen werden. Ein Mitarbeiter schafft hingegen pro Stunde nur 300 bis 400 Briefe zu sortieren. Es ist nicht nur anspruchsvoller, sondern auch kraftaufwendiger.</p>
<p>Und wer hätte es gedacht? Ein weiterer „Verstoß“ beim Briefe verschicken, ist das versenden von Geld. Was wirklich zu bedauern ist. Denn wer bekommt nicht gerne zu Geburtstagen oder an Weihnachten kleine Geldgeschenke von der Familie aus aller Welt zugeschickt? Aber die Post macht uns da einen Strich durch die Rechnung. Der Inhalt von einem Standardbrief  ist nicht versichert und deswegen gibt es bei Verlusten keine Entschädigung. Wusstet ihr außerdem, dass es täglich über 66 Millionen Briefsendungen gibt? Da wundert es einen nicht, dass mal der ein oder andere Brief nicht den richtigen Weg findet. <img src='http://www.brieffreunde.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir wünschen euch trotzdem weiterhin viel Spaß beim Briefe schreiben und empfangen.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Eure Svenja</p>


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		<title>Lettre de France</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 13:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja - brieffreunde.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen habe ich euch ja erzählt, wie ich zum Abschalten spontan nach Holland ans Meer gefahren bin. Auf dem Rückweg habe ich einen Abstecher zu einer alten Brieffreundin gemacht, die jetzt in Deutschland studiert: Kennengelernt haben wir uns auf einer Klassenfahrt. Mein Gymnasium unterhielt eine Partnerschaft mit einer Schule im Süden Frankreichs. [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen habe ich euch ja erzählt, wie ich zum Abschalten spontan nach Holland ans Meer gefahren bin. Auf dem Rückweg habe ich einen Abstecher zu einer alten Brieffreundin gemacht, die jetzt in Deutschland studiert:</p>
<p>Kennengelernt haben wir uns auf einer Klassenfahrt. Mein Gymnasium unterhielt eine Partnerschaft mit einer Schule im Süden Frankreichs. In der siebten Klasse stand ein einwöchiger Schüleraustausch auf dem Programm. Wir wurden auf Gastfamilien aufgeteilt und ich landete bei Chloé und ihrer Familie. In der ersten Nacht hatte ich natürlich unglaubliches Heimweh. Ganz mutig konnte ich es beim Abendessen verstecken, aber als ich im Bett lag, übermannten mich dann doch die Tränen. Ich verkroch mich also unter meiner Decke und probierte so leise wie möglich zu weinen. Aber natürlich hatte Chloé mein Schluchzen gehört, immerhin schliefen wir ja im selben Zimmer. Plötzlich stand sie also vor mir und streckte mir ihren blauen Teddybär entgegen. Ich weiß bis heute nicht warum, aber mein Heimweh war von einen auf den anderen Moment verflogen. Die folgende Woche war unheimlich aufregend für mich und kurze Zeit später besuchte Chloé dann mit ihrer Klasse auch unsere Schule und wurde bei mir untergebracht.</p>
<p>Seit dem haben wir uns Briefe geschrieben, nicht wöchentlich, aber mit einer gewissen Regelmäßigkeit. Für mich war es als Kind sehr aufregend einen Brief aus Frankreich zu bekommen. Schon alleine dieser blaue Aufkleber „Prioritaire“, ließ mein Herz höher schlagen. Irgendwie haben Briefe schon immer meine Fantasie beflügelt:  Was dieser Brief wohl schon alles erlebt haben musste, bis er in meinem Briefkasten gelandet ist?</p>
<p>Ich schrieb also auf Französisch und Chloé antwortete auf Deutsch. Für uns beide war das wahrscheinlich über viele Jahre der einzige Grund, die Sprache der anderen zu lernen. Irgendwann wurden dann aus Briefen E-Mails und Telefonate und irgendwann habe ich auch aufgehört auf Französisch zu schreiben, weil Chloés Deutsch immer besser wurde und mein Französisch über viele Jahre leider nur sehr kleine Fortschritte gemacht hatte.</p>
<p>Vor 3 Jahren kam dann die große Überraschung: Meine Brieffreundin wollte Germanistik studieren und hatte sich dafür an mehreren Unis in Deutschland beworben. Dass  sie am Ende nur eine gute Stunde Fahrt von mir entfernt gelandet ist, war natürlich ein riesen Zufall.</p>
<p>Das Briefeschreiben ist leider zum erliegen gekommen. Aber einmal im Monat gehen wir essen oder kochen zusammen. So ist also nach all den Jahren aus einer Brieffreundschaft eine echte Freundschaft geworden, wenn man das so sagen darf.</p>
<p>PS: „Der blaue Teddy wohnt nun seit 3 Jahren in meinem Bücherregal, direkt neben meinem französischen Wörterbuch.“</p>
<p>Habt ihr auch Brieffreunde und hattet vielleicht auch schon das Glück, sie persönlich kennenzulernen? Habt ihr ähnliche Geschichten? Dann teilst sie doch einfach mit mir und den anderen Lesern.</p>
<p>&nbsp;</p>


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		<title>Tagebuch – schreiben oder schreiben lassen?</title>
		<link>http://www.brieffreunde.de/blog/tagebuch-%e2%80%93-schreiben-oder-schreiben-lassen/65</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 10:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja - brieffreunde.de</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buchhandlung]]></category>
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		<description><![CDATA[Früher war es undenkbar, seine Erlebnisse und Eindrücke einmal nicht auf Papier festzuhalten. Es gehörte zum täglichen Abendritual, seine Erinnerungen aufzuschreiben und sie dadurch noch einmal Revue passieren zu lassen. Mittlerweile hat sich allerdings das Blatt gewendet. Anstatt das man seine eigenen Gedanken formuliert, werden heute Tagebücher mit Lückentexten in der Buchhandlung angeboten und warten [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher war es undenkbar, seine Erlebnisse und Eindrücke einmal nicht auf Papier festzuhalten. Es gehörte zum täglichen Abendritual, seine Erinnerungen aufzuschreiben und sie dadurch noch einmal Revue passieren zu lassen. Mittlerweile hat sich allerdings das Blatt gewendet. Anstatt das man seine eigenen Gedanken formuliert, werden heute Tagebücher mit Lückentexten in der Buchhandlung angeboten und warten darauf mit Stichworten gefüllt zu werden. Buchtitel wie „Buch meines Lebens – Tagebuch mit Anleitung“ oder „Tagebuch &#8211; für gute und schlechte Tage. Zum Ankreuzen und Ausfüllen“ sind keine Seltenheit mehr. Zwar ziehen diese Nachbildungen die Blicke auf sich und es steht hauptsächlich der Spaß im Vordergrund, seine Gedanken auf lustige Weise festzuhalten aber bedeutet Tagebuch schreiben nicht auch, sich für sich selbst Zeit zu nehmen, um das Geschehene zu verarbeiten? Viele Tagebücher sind sogar mit Schlössern versehen, damit niemand die Möglichkeit bekommt, die persönlichen Geheimnisse zu lesen.</p>
<p>Über schöne Momente kann man sich immer wieder aufs Neue freuen, und durch die persönlich gestalteten Buchseiten wird man in die damalige Zeit zurückgeführt. Erinnerungen durchlebt man auf diese Art noch einmal und das macht das Schreiben von Tagebüchern doch erst so spannend.<br />
Wenn ich mir heute meine alten Einträge noch einmal durchlese, muss ich häufig schmunzeln. Die Sorgen und Gedanken, die damals aktuell waren, sind längst vergessen. Der Liebeskummer der mich damals zur Verzweiflung gebracht hat, ist überwunden und der Streit mit meinen größeren Geschwistern wurde längst bereinigt.</p>
<p>Wie ist es bei euch? Schreibt ihr selber auch Tagebuch? Und wenn ja, bewahrt ihr es als persönliche Erinnerung auf?</p>


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