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Traum eines Schneeglöckchens
von Rotkehlchen (04.02.2012)
Ein Schneeglöckchen stand am Waldesrand
und träumte so vor sich hin.
Ach käme doch das Frühjahr bald.
Danach stand ihm der Sinn.
Doch kalte Winde aus dem Norden
strichen über Feld und Flur.
Brachten neuen Schnee herbei und
deckten unser Blümlein zu.
Es schlief nun wieder ein und
träumte seinen schönen Traum von
Wärme und dem Sonnenschein.
Als es erwachte war es Märzen
und die Sonne wärmte alle Herzen.
Es spriesste mit aller Kraft.
Hat den Frühling uns herbei gebracht.
Der alte Leuchtturm
von Floeckchen1 (03.02.2012)
Der alte Leuchtturm schämt sich sehr,
ob seiner schlechten Zeiten.
Jetzt ist er alt und braucht nicht mehr,
sieht Schiffe nur von Weitem.
Nun steht er da, im schmutzig’ Kleid,
die Farbe an ihm bröckelt,
der Menschen Schar von weit und breit
an ihm vorüberstöckelt -
sie besuchen ihn nicht mehr.
Einst blinkte stolz er übers Meer,
ließ seine Strahlen geleiten -
heut’ erinnert gar nichts mehr,
an diese gold’nen Zeiten.
Sein Drumherum - schlimm sieht es aus,
nur Müll und andre Abfalldinge,
doch niemand macht sich was daraus,
als wenn es alle nichts anginge.
Kommt doch mal jemand dort vorbei,
der kommt nicht einfach so,
er nutzt - und das ist Sauerei,
den alten Leuchtturm dann als Klo.
Nur die Wellen und der Wind,
sind noch seine treuen Freunde,
und oft ein klagendes Lied erklingt,
dem alten Leuchtturm fehlt die Freude.
©annerose
Das von mir verfaßte Gedicht befinder sich in meiner Homepage unten auf der Indexseite.
Glück suchen
von Floeckchen1 (01.02.2012)
Will man das Glück suchen,
wird man es nicht finden,
es liegt nicht unter Buchen,
droht oft zu entschwinden.
Das Glück ist individuell,
ein jeder empfindet es anders.
Zu manchen kommt es schnell,
meistens ist es woanders.
Man sucht zwar das Glück,
selten wird man`s finden,
stattdessen kommt Unglück,
auch das wird man überwinden.
Wenn man es überwunden hat,
so war dies`auch schon Glück,
nachdem Unglück folgt die Tat,
das Leben kehrt zurück.
Glück in der Liebe oder im Spiel,
diesen Satz hört man all zu oft,
doch spricht man viel zu viel
weil man von Neuem hofft.
Glück ist nicht entbehrlich,
man bekommt es geschenkt,
Glück ist immer ehrlich
und ist nicht eingeschränkt
©annerose
Dieses von mir verfaßte Gedicht befindet sich in meiner Homepage auf der Indexseite unten.



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