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Deutschland geht unter

Das Hochwasser hat den südlichen und östlichen Teil Deutschlands zurzeit fest im Griff. Für die Bewohner in Thüringen, Sachsen, Brandenburg, Bayern und Niedersachen gibt es kein Entkommen vor den Wassermassen. Mehrere Stadtteile wurden bereits evakuiert und viele Existenzen sind von der Naturkatastrophe betroffen. Auch der Strom wurde vorsorglich abgestellt. Viele Helfer, darunter Soldaten, unterstützen den Aufbau der Bundesländer und kümmern sich um die Wiederherstellung und Sicherung von Deichen. Aber auch für Unterkünfte und Verpflegung sowie für die erste medizinische Versorgung halten sie sich bereit und helfen dort, wo sie können. Mittlerweile ist der Wasserpegel in einigen Gebieten zwischen neun und zwölf Metern angestiegen und bis jetzt ist noch keine Besserung in Sicht.

Wie war eure Reaktion auf die dramatischen Wassermassen? Habt ihr vielleicht selbst schon einmal eine Naturkatastrophe miterleben müssen?

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Heute habe ich einen Beittrag im Radio gehört. Lernt dieses Herdentier namens Mensch denn überhaupt nicht, seine Neugier zu zügeln.

Schon nach dem ICE-Unglück vor 15 Jahren bei Eschede hätte man reagieren sollen. Wie wäre es mit 2 Punkten, die der Fahrer für jeden volljährigen Fahrzeuginsassen auf sein Flensburger Sparkonto kassiert und drei für jeden minderjährigen? Das wäre zumindest bei kurzfristigen Unglücken eine Maßnahme.

Bei Hochwassern sollte man alle Gaffer mit der freundlichen Ansage, daß sie sich gerade f r e i w i l l i g zum Sandschippen gemeldet haben, in einen Bus stecken, der zur nächsten Ortschaft fährt, der nasse Füße bekommt. Wenn durch die Neugier einiger andere gefährdet werden, sollte in der Wahl der Mittel nicht mit Samthandschuhen agiert werden. Zudem sind die Gaffer dann mittendrin und nicht bloß dabei. Alles, was dazu fehlt, ist ein wenig politischer Wille.
tom14    06.06.2013 - 19:16 h
1 Stimme(n)

Wenn unser Haus auf der anderen Seite des Baches stehen würde, wären wir am Wochenende abgesoffen. Aber es sich in unserer Stadt keine großen Schäden entstanden. Da wir zur Zeit bauen hatten wir einen großen Haufen Sand auf unserem Hof stehen. Diesen haben wir der freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung gestellt.
BassChord    05.06.2013 - 15:40 h
4 Stimme(n)

Ich wohne in Niederbayern die Lage bei mir ist noch Kritisch, aber rings herum von meinen Markt ist alles Überschwemmt (also die neben städte wie Z.b. Deggendorf, Niederaltteich, Henersberg, Passau, Vilshofen,....)

Die Pegelstände in Niedersachsen sinken, doch schwillt die Elbe jetzt erst richtig an. Ich war 2006 in Amt Neuhaus als Fernmelder zum Hochwassereinsatz und habe die Seenplatte und die Zerstörung gesehen, mit vielen Helfern geredet (zu den Einheimischen gab es leider keinen Kontakt).
Viele der Helfer waren am Ende ihrer Kräfte. Was die ehrenamtlichen Helfer am meisten ärgerte war, das die Verpflegung durch organisatorisches Mißgeschick oft nicht funktionierte. Warmes Essen kam aus der Zentralküche Lüneburg und mußte über Boizenburg.

Jetzt gilt Voralarm. Wo wir zum Einsatz kommen, weiß ich noch nicht. Diesmal werden wir wohl nicht nur die Technik machen, sondern auch als Disponenten tätig sein.
tom14    04.06.2013 - 21:23 h
5 Stimme(n)

ich bin auch betroffen bei einen stand von 7.78m und es sollen noch 9 m hoch werden
anie    04.06.2013 - 19:28 h
2 Stimme(n)



 
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