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Zwänge im Alltag

Viele von uns kennen die harmlosen Zwänge im Alltag. Bei Einigen allerdings entwickeln sich diese oftmals leichten Ticks zu starken Zwangsneurosen. Bereits beim Aufstehen kann sich dieser Drang einstellen, alles zu wiederholen. Fragen wie „Habe ich das Licht ausgemacht?“, „Ist die Kaffemaschine ausgeschaltet?“ oder „Habe ich die Türe abgeschlossen?“ begleiten Betroffene dabei den ganzen Tag über und/oder die entsprechenden Handlungen müssen dann oftmals hintereinander von Neuem ausgeführt werden – und das obwohl diese Menschen im Unterbewusstsein sicher sind, alles erledigt zu haben! Die Vorgänge werden irgendwann zu einem Ritual, sodass sich die Betroffenen kaum noch davon abbringen können. Damit sich solche Verhaltensweisen nicht über Jahre hinweg ziehen, empfiehlt es sich, Hilfe zu suchen. Nur dann kann man ein neues Leben anfangen.

Habt ihr Erfahrungen zu dem Thema? Wenn ja, berichtet uns darüber.

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Airy...wunderbar deine Ausführung..in deinem Grundgedanken hast du vollkommen recht.. es gibt ein ...ABER.....Alles wie du es beschreibst,dient zur Vorbeugung, damit keine psychische Krankheit auftreten kann und ist zu 100% zum empfehelen..Es sind aber nicht alle Familien und sogn.Freunde gleich,sehr oft spielen auch gesellschaftliche Probleme eine grosse Rolle,man darf es nicht zusehr als ...alles ist gleich....bewerten...Psychische Krankheiten gab es schon immer,nur haben alle heute einen Namen,der zum Teil verständlich ist und anderseits völlig Missverstanden wird...eine Psychische Erkrankung können weder eine Familie,Freunde schon gar nicht,behandeln,noch weniger heilen..eine Heilung im Sinne der vollkommenen Gesundheit ist,wirklich sehr selten möglich..zu 90%wird sie durch Medikamente eingestellt..und ein guter Therapeut kann auch helfen(die Betonung liegt aber ein GUTER!!)Nicht jeder der zwei Bücher,über die Psyche des Menschen gelesen hat,kann ein Therapeut sein..na, ja können schon....ein Therapeut wird dir niemals einen Rat geben,oft vergehen Jahre,bis man das geheimniss des Menschen endeckt,ich kenne deine Meinung sehr gut...Ein Therapeut ist dein Freund,du vertraust ihm dein Leben,ja,deine Seele an..und er ist dein größter Feind..weil er erkennen kann,wo du deine schwachen Stellen hast,....Deine Freunde sucht du aus ..hmmm...und als Therapeuten nehme ich den,aus dem Telefonbuch???Das
Vertrauen ist das wichtigste,sowie du es beschreibst ,deiner Familie vertraust...Er kann eine große Hilfe sein...auf dem Weg zum weiteren Leben..

Ich halte nichts von Therapeuten. ;) Wofür hat man Freunde? Familie? Menschen, die einen lieben? Professionalität hin oder her - sie kennen dich am Besten. Zwangserscheinungen gehen immer mit innerer Unruhe einher und wer kann diese Unruhen besser lösen als die, die der Auslöser dafür sind oder dir so nahestehen, dass sie die Unruhen mit Händen greifen könnten?
Ich bin Irin. Vielleicht erklärt das meine Denkweise, falls sie jemandem fremd erscheinen mag.

Familie ist das, was uns ins Leben hilft, Freundschaft, was uns am Leben erhält.
=)
Airy    29.01.2014 - 21:30 h
0 Stimme(n)

Nach dem ICE-Unglück in Eschede, wo ich als Sani mit dem Tunnelrettungszug aus Hildesheim war, konnte ich auf Hilfe zurückgreifen. Es war schon sehr entlastend, über den Einsatz aber auch andere belastende Bilder, die durch diesen Einsatz wieder an dei Oberfläche reden zu können und nicht alleine dazustehen.

Einige, die dort im Einsatz oder auch als Betroffene waren, sind heute noch nicht wieder einsatzfähig. Damals war professionelle Nachbereitung belastender Ereignisse den haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften vorbehalten. Seitdem hat sich viel getan. Wir haben auf allen größeren Einsätzen entsprechend geschultes Personal im Einsatz und sind in der glücklichen Lage, auf weitere Helfer aber auch Seelsorger zurückgreifen zu können.

Doch ganz wichtig ist, daß - wie so oft - auch hier zwei Seiten erforderlich sind: Einer muß die Hilfe anbieten und einer diese annehmen.
tom14    28.01.2014 - 19:41 h
0 Stimme(n)

Hallo..

Zwangsneurosen..hmmm..diese Bezeichnung gibt es seit den 90zigern nicht mehr...Man nennt diese Art von psychischer Erkrankung...Kontrollzwang....
Will man die,na,ja..eher harmlose (jedenfalls für Ausenstehende..)Krankheit,
nicht nur verstehen..sondern auch helfen sie zu verringern...muß der Therapeut sehr weit in die Zeit zurück..viele dieser Kontrollgedanken werden anerzogen...es gibt einige Studien in Usa,die diese These zum Teil bestätigen,in Europa sagte man lange: Der hat einen Tic.....
Wenn es auch vom Therapeuten behandelt wird,ist die Gefahr das diese Wahrnehmung, wiederkommt sehr groß......
Das sind eigentlich alle psychischen Krankheiten,dafür ist Europa noch Neuland...Ein guter Psycholge..Therapeut oder gar ein Psychiater ist bei uns
eher was Negatives...Dabei kommen viele der Menschen nicht in den Sinn,das ein Psychiater auch ein abg.Medizinstudium hat..(auch der Psychologe..!)und nicht nur
Seelenklempner ist....Liebe Grüße...





 
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