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Christiane F.

Im Jahr 1978 erschien das autobiografische Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" von Christiane Felscherinow und machte sie zu Deutschlands bekanntestem Junkie. Es handelt von drogenabhängigen Kindern und Jugendlichen aus dem Berliner Bezirk Neukölln. Die im Titel des erschienenen Buches festgehaltene Berliner Bus- und Bahnhaltestelle "Bahnhof Zoo" (vollständiger Name "Bahnhof Berlin Zoologischer Garten") war in der 1970er und 1980er Jahren ein zentraler Treffpunkt der Westberliner Drogenszene. Auch heutzutage wird das Buch immer noch als Pflichtlektüre im Unterricht eingesetzt und soll die Schüler vor diesen Erfahrungen abschrecken. Wer dieses Buch gelesen hat, musste sich mit unterschiedlichen Gefühlen herum plagen: Schock, Ekel, Faszination und vielleicht sogar Bewunderung. Bewunderung dafür, dass Christiane F. den Weg aus der Drogenszene geschafft hat und sich gemeinsam mit ihrem 14-jährigen Sohn Phillip ein neues Leben aufbauen konnte. Die Geburt habe ihr geholfen, die Sucht besiegen, denn sie hätte sich endlich wieder nützlich gefühlt. Sie hätte, so berichtete sie einst dem "Focus", endlich wieder gespürt, dass sie mit dem Planeten überhaupt noch etwas zu tun habe.

Eine aufreibende Geschichte, die viel Grund zum nachdenken gibt. Habt ihr das Buch gelesen?

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Grüß Dich....SalomeLaFleur...

Danke für diesen tollen Eintrag...stimme dir mit jedem Wort zu...hmm..

...einen kl.Widerspruch...Auseinandersetzten ist gut...aber da ist es meist schon zu Spät.Besonders für die Betroffenen...für viele ist es ein unerschöpfliches Geschprächsthema,kaum etwas mehr..
Ich war zu dieser Zeit selbst in Berlin...hmm...vielleicht sollte man nicht sovieles mit VERBOTEN belegen...weil es dann eventuell nicht so interesant ist,besonders bei kl. und jungen Menschen,aber auch für alle Generationen,
Hmm..ich war ja auch irgendwann mal Jung (von Jahren!)und alles was Verboten ist,wurde erst dadurch interesant....
Ist aber nur meine Meinung....meine Gedanken...liebe Grüße ...

Also erstmal zum Beitrag vom Top Thema: Das Frau F. Zwischenzeitlich einen Haufen Rückfälle hatte und ihren Sohn auch nicht mehr bei sich hat ist euch wohl entgangen?*gg*

Zur Abstimmung: Ich habe nichts angeklickt weil keine der Antworten auf mich zutrifft.
Denn:

Zum Buch:es war nie Pflichtlektüre. Ich habe es aus freien Stücken gelesen, mehrmals und auch als Hörbuch angehört, mehrmals und den Film gesehen, mehrmals*lach*

Erst einmal: Das Buch ist sehr viel detailreicher als der Film und doch sowohl Buch als auch Film würde ich nicht als Pflichtlektüre für jeden empfehlen.
Objektiv betrachtet hat es einen so guten Eindruck gemacht was dort erzählt wurde das man direkt Lust bekam das alles selbst mal auszuprobieren. Für labile Menschen die anfällig für Suchtfaktoren sind kann das Gefährlich werden. Das war zumindest mein Eindruck. Einfach das es zu begeisternd und mitreissend wirkt.

Trotzdem muss man sich mit dem Thema auseiandersetzen. Die Gefahr und das absteigen in diese Szene ist allgegenwärtig und wird immer schlimmer. Sucht hat ja nicht unbedingt etwas mit Drogen zu tun.

Zum Schluss: Christiane Vera Felscherinow ist eine Frau die versucht zu leben und zu überleben. Ich finde man sollte sie doch irgendwann einfach nur in ruhe lassen und nicht ständig durch alles Zerren was da geht.



 
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