Das Top-Thema der Woche
Top-Thema ArchivKindererziehung
Die Erziehung eigener Kinder ist nicht immer leicht, durch den Zeitdruck in der heutigen Gesellschaft wird es auch nicht einfacher. Für viele Eltern ist die Erziehung eine Last, entweder hat man sich im Voraus nicht ausreichend Gedanken gemacht oder man hat die Erziehung unterschätzt. Ein weiterer Grund kann eine persönliche Umstellung des Alltags sein, zum Beispiel wenn man unerwartet einen neuen Job bekommt. Jedoch entschuldigt keiner dieser Gründe eine halbherzige Erziehung!Das schlimmste für Eltern ist wohl, wenn das Kind langsam erwachsen wird und keinerlei Perspektive in Aussicht steht. Das kann auf der einen Seite durch unglückliche Zufälle passieren, auf der anderen Seite kann es ganz klar an der Erziehung liegen. Wer die Erziehung also nicht ernst nimmt, ist maßgeblich mit am Scheitern des Kindes verantwortlich. Disziplin ist eine relevante Komponente in der Erziehung, zudem sollte man Ziele für das Kind setzen, vorausgesetzt es hat sich selbst noch keine wichtigen und realistischen gesetzt. Wenn doch, sollte man ggf. unterstützen, jedoch keine Aufgaben übernehmen, die zur Vervollständigung dieses Ziels notwendig sind. Das Kind muss Erfahrungen selbst machen um daraus lernen zu können egal ob positive oder negative.
Man sollte das Kind jedoch nicht permanent unter Druck setzen und ihm genug Freiraum bieten. Tut man dies nicht, sinkt sein Lebensgefühl und damit auch sein Ehrgeiz. Um diesem Teufelskreis entgegenzuwirken, sollte man sich selbst immer wieder fragen, ob man sich in der Haut des Kindes wohlfühlen würde. Nach dem Erledigen von Aufgaben, sollte man das Kind belohnen. Solch eine Belohnung sollte natürlich im Verhältnis zur erledigten Aufgabe stehen, so wäre ein Besuch im Freizeitpark überzogen, nur weil das Kind regelmäßig seine Hausaufgaben erledigt. Das bedeutet allerdings nicht, dass man solche freizeitlichen Aktivitäten ausschließlich als Belohnung machen sollte, das wäre wahrscheinlich zu hart. Allerdings kann sich ein Kind solch eine Aktivität auch verspielen, indem es z.B. Aufgaben nicht abschließt oder gegen Regeln verstößt. Man darf dann nicht weich werden, egal wie sehr das Kind darum bettelt.
Generell sollte man seinen Kindern gegenüber nicht gefühlskalt reagieren, sie brauchen Liebe und hin und wieder eine gewisse Aufmerksamkeit. Außerdem sollte man bei Regelverstößen nicht allzu lange nachtragend sein. Kinder sind auch nur Menschen, allerdings mit relativ wenigen Erfahrungen, daher lassen sie sich recht einfach leiten, leider aber auch manipulieren. Daher spielt der Freundeskreis eine wichtige Rolle, auf den man jedoch nicht immer Einfluss nehmen kann. Und dem Kind hinterher zu spionieren ist definitiv auch nicht die richtige Lösung! Stattdessen sollte man das Kind lieber (immer wieder) zum Gespräch bitten und mögliche Konsequenzen erläutern.


