Das Top-Thema der Woche
Top-Thema ArchivKaum noch Geld zum Leben - Zu hohe Mieten
Nicht nur die Temperaturen in Deutschland steigen stetig, auch die Mietpreise in den Städten werden immer höher. Teils wirken diese schon fast unbezahlbar. Gerade wer zentral in einer großen deutschen Stadt wie Hamburg, Köln oder Frankfurt leben möchte, müssen ein wahres Vermögen verdienen. Für normalverdienende Paare und Familien sind die Mieten ein Grund, weit zu pendeln oder sonstige Lebensbereiche finanziell einzuschränken. Nicht nur die Großstädte boomen
Dabei macht sich eine Steigerung der Mieten nicht nur in den 5-10 größten Städten der Republik bemerkbar. Geht man von einer 65 Quadratmeterwohnung aus, welche sich in mittiger Lage befindet und eine mittlere Ausstattung besitzt, so bezahlt man in der Kommune Karlsfeld am meisten. Die gerade mal etwas über 18 Tausend Einwohner große Gemeinde in Bayern liegt mit 10,62 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter etwa 53 % über der deutschen Durschnittmiete.
Erst dahinter folgt eine deutsche Großstadt. In München, wo etwa 1,45 Millionen Menschen leben, beträgt die Miete für eine solche Wohnung etwa 10,45 Euro. Das ist Platz 2 in Deutschland, mit einer etwa 51 % höheren Miete als im deutschen Durschnitt. Auf München folgt dann Stuttgart mit einer Nettokaltmiete von etwa 9,97 Euro pro Quadratmeter.
Auf Stuttgart folgen viele Städte, welche man vielleicht nicht direkt in den Top 30 bzw. nicht so weit oben vermutet. Erst auf Platz 12 kommen dann mit Köln und auf Platz 13 mit Hamburg zwei der größten deutschen Städte, welche über circa 1,1 Millionen bzw. 1,81 Millionen Einwohner verfügen. Kurios dabei: Berlin als größte deutsche Stadt mit über 3,5 Millionen Einwohnern und als Hauptstadt ist nicht mal unter den Top 30 der deutschen Städte mit den höchsten Mieten, gegenüber dem Durschnitt!
Wucherpreise und versteckte Nebenkosten
Die Preise steigen und viele erwarten eine Reaktion des Staates. Dort wird hitzig diskutiert. So manche Stadt kauft bereits Wohnungen vom Steuergeld, um diese dann günstiger weiterzugeben bzw. sozial Schwächeren und Benachteiligten zur Verfügung zu stellen. Doch noch weit extremere Forderungen gehen durch den Bundestag und die Landestage. Ein Verbot von Mietpreiserhöhungen, eine Deckelung der Mieten oder sogar Enteignung sind Ideen, welche für eine sehr explosive Stimmung sorgen.
Aber nicht nur die Regierung hält das Thema Miete präsent. Auch einige Großanbieter von Wohnung fallen durch besonders dreistes und unmoralisches Verhalten auf. So werden absurd hohe Nebenkosten abgerechnet und dies für Dienste und Beschaffenheiten von Wohnungen, die teils gar nicht gegeben sind.
Nachtrag: Dazu kommt, daß ein sehr großer Teil der fertig gestellten Wohnungen am Bedarf des Marktes vorbeigeht. Die Investoren setzen auf das Hochpreissegment, die dann in der Regel leer stehen, weil es in Deutschland eben nicht nur Millionäre gibt. Das ist aber egal, denn das mindert die Steuerlast.
Auf dem Wohnungsmarkt passt so einiges nicht mehr. Alle reden davon, doch dann wird gerade bei den Genehmigungsbehörden viel verschleppt oder sogar solange sabotiert, bis Baustillive die Segel streichen. Fakt ist, daß seit bestehen der Bundesrepublik noch nie so wenig Anträge positiv beschieden wurden. So steigen die Mieten und die Preise für Bestandsimmobilien auf ungeahnte Höhen. Mancherorts ist ein Neubau inzwischen billiger als der Erwerb eines bereits vorhandenen Hauses. Gerade jetzt wo sie die Aussichten eintrüben, kann wirklich nur an die Behörden appelliert werden, großzügig zu sein.
Die zweite Miete könnte deutlich geringer ausfallen, wenn bei Sanierungen wie Neubauten konsequent auf den Stand der Technik gesetzt würde. Die bisherige Praxis, bei Sanierungen die Miete soweit nach oben zu drücken, daß sogar die alte Kombination insgesamt erschwinglicher war, ist auf die Dauer ebensowenig zielführend wie das Verhalten einiger Mieter von Wohnungen, bei denen die Nebenkosten schon inklusive sind und jetzt einfach ohne Rücksicht auf Verluste konsumiert wird. Schmarotzer gibt es aber leider auf beiden Seiten. Das weckt bei denen, die es ehrlich meinen Frust.
Die zweite Miete könnte deutlich geringer ausfallen, wenn bei Sanierungen wie Neubauten konsequent auf den Stand der Technik gesetzt würde. Die bisherige Praxis, bei Sanierungen die Miete soweit nach oben zu drücken, daß sogar die alte Kombination insgesamt erschwinglicher war, ist auf die Dauer ebensowenig zielführend wie das Verhalten einiger Mieter von Wohnungen, bei denen die Nebenkosten schon inklusive sind und jetzt einfach ohne Rücksicht auf Verluste konsumiert wird. Schmarotzer gibt es aber leider auf beiden Seiten. Das weckt bei denen, die es ehrlich meinen Frust.
Hohe Lebenshaltungs-Kosten habe ich vor Jahren "hinter mir gelassen". Lebe glücklich in einer türkischen Stadt am Mittelmeer. "Das Leben" kostet etwa die Hälfte hier. Dazu noch viel Sonne und in einigen Minuten zu Fuss am Sandstrand. Liebe Rentner-Kollegen, schaut mal hier rein - und ihr werdet sehen, dass sich hier gut leben lässt !
Sonnige Grüsse
von Wolf aus Marmaris
Sonnige Grüsse
von Wolf aus Marmaris


