Das Top-Thema der Woche
Top-Thema ArchivWaldbrände
Wie entstehen Waldbrände?Früher, 300 Millionen Jahre vor unserer Zeit, war die Luft so Sauerstoffreich, dass die Waldbrände sehr leicht eskalieren konnten. Heutzutage ist dies nicht mehr unser Problem. Die Gründe, warum wir so extreme Waldbrände haben, liegen darin, dass durch die Klimaerwärmung es in manchen Regionen längere Zeit nicht regnet. Dies kann den Wäldern so viel Feuchtigkeit entziehen, dass Waldbrände sich einfacher auf größere Flächen ausbreiten. Die Einsatzkräfte haben es deswegen viel schwerer.
Die Auswirkung vermehrter Waldbrände auf das Klima!
Wie bekannt ist, produzieren die Blätter von Bäumen Sauerstoff aus Wasser und Kohlenstoffdioxid. Wasser auf der Erde verschwindet nicht einfach, es landet nur wo anders, wo wir das Wasser nicht gebrauchen können und zwar im Meer. Der Meeresspiegel steigt und Landmasse geht verloren. Außerdem gibt es viel weniger Wasserreservoirs in erhöhten Gegenden, die nicht von dem Meeresspiegel verschlungen wurden. Hier trocknen aber die Wälder aus und die Photosynthese der Pflanzen wird schwerer.
Wir kommen wieder zurück zu dem Punkt, wie Waldbrände entstehen. Wenn die Wälder weniger CO2 abbauen, dann erhöht sich die Temperatur, der Meerespegel steigt weiter und Wälder brennen öfters/ schneller ab. So entsteht eine Spirale von Ereignissen, die wir nicht stoppen können. Wegen dem Klimawandel kommt es immer öfters zu extremen Wetterbedingungen. Beispielsweise wurde wieder einmal ein neuer Hitzerekord in Deutschland aufgestellt mit 42,6° C. Ein anderes Beispiel sind die Starkregen von 2016, die in Deutschland fast 1 Milliarden Versicherungskosten verursacht haben.
Ein Paar Fakten über Waldbrände
Waldbrände gehören zu Naturkatastrophen, aber in Europa sind nur 5% der Waldbrände natürlich entstanden. Außerdem ist es bewiesen, dass Waldbrände ohne Menschen nicht ansatzweise so katastrophal wären. Seit Ende 2018 gibt es drei bemerkenswerte Waldbrände, unter anderem der Waldbrand im russischem Sibirien, eine Reihe von Waldbränden in Kalifornien und sehr aktuell der Waldbrandt auf der spanischen Insel Gran Canaria. In der russischen Taiga sind 5,4 Millionen Hektar abgebrannt.
Insgesamt sind in diesem Jahr bis zu diesem Punkt 15 Millionen Hektar an Wald abgebrannt. Greenpeace hat berechnet, dass dadurch ca. 225 Millionen Tonnen CO2 pro Monat ausgestoßen werden. Man könnte diese Menge mit den Schadstoffen der Autos vergleichen: ca. 50 Millionen Autos pro Jahr erzeugen diese Menge an CO2. In Kalifornien wurden Ende 2018 durch einen einzigen Waldbrand 17 Personen verletzt, 88 Bewohner getötet, 250 Personen wurden vermisst und ca. 19.000 Bauwerke wurden zerstört. Auf Gran Canaria sind 6,4% der Inselfläche abgebrannt. Seit dem 22.08. wird berichtet, dass die Bewohner wieder zurück in deren Siedlungen können.
Der französische Präsident Emmanuel Macron schreibt, dass Waldbrände das erstwichtige Thema am G7-Gipfel sein soll.
Nach neuesten Erkenntnissen reguliert sich das mit den Schadstoffen bei Waldbränden sehr gut selber. Sehr viel schädlicher sind die Schadstoffe menschlichen Ursprungs. Wenn wir es aber auf jeden Fall erreichen wollen, daß die Schadstoffe stark zurückgehen, müssen wir so tun als würde die Natur nicht die Bilanz der Waldbrände geradeziehen.
Fakt ist, daß die Zeit der Freiwilligkeit vorbei ist und daß Maßnahmen a lassen wasch mich, aber mach mich nicht naß einfach nur megadumm und überhaupt nicht zielführend sind.
Fakt ist, daß die Zeit der Freiwilligkeit vorbei ist und daß Maßnahmen a lassen wasch mich, aber mach mich nicht naß einfach nur megadumm und überhaupt nicht zielführend sind.


