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Das Ungeheuer von Loch Ness (Nessi)

Das Monster des schottischen Loch Ness ist ein Mythos, den es schon seit ca. 1500 Jahren gibt.
Wie man bereits weiß, ist das allbekannte schwarz-weiß Bild von 1934 ein Scherz gewesen.

Trotzdem gibt es Leute, die Überzeugt sind, dort etwas gesehen zu haben. Außerdem glauben viele Menschen bis heute an diesen Aberglauben. Abgesehen von den überschaubar vielen Bildern und den wahrscheinlich gefälschten Sonarmessungen gibt es keine weiteren Aufzeichnungen von "Nessi". Jetzt wurden 250 DNA-Proben von dem Wasser aus Loch Ness gemacht. Neil Gemmell, der neuseeländische Forscher, hat mit seinem Team die DNA-Proben geprüft. Es stellt sich heraus, dass kein Wels, kein Grönlandhai und kein Dinosaurier in diesem See zu finden sind.

Doch kein Ungeheuer im Loch Ness

Neil Gemmell und sein Team haben DNA-Proben aus 200 Meter, 100 Meter und 50 Meter Tiefe von Loch Ness entnommen. Der Forscher bestätigt, dass in fast jeder Probe Aal-DNA gefunden wurde. Seit den 1930er Jahren steht die Theorie, dass es sich bei dem Monster von Loch Ness um Aale handelt. Sehr beliebt war diese Theorie allerdings nicht. Außerdem haben, laut Gemmell, Taucher Aale gesichtet, die so breit waren, wie deren Beine und eine geschätzte Länge von 4 Metern aufwiesen. Man ist sich nicht sicher, ob dies auch 100% der Wahrheit entspricht, aber auf jeden Fall ist bestätigt, dass sich Aal-DNA in Loch Ness befindet.

Die Bedeutung von e-DNA

Die Proben, die Gemmell entnommen hat, nennt man e-DNA-Proben. E-DNA ist die Abkürzung für environmental-DNA, übersetzt Umwelt-DNA. In dieser Art von DNA-Proben erkennt man Haare, Körperflüssigkeiten, Schuppen und Exkremente, welche man zu bestimmten Tieren zuordnen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es das Monster von Loch Ness nie gab. Aber man braucht nicht traurig darüber sein. Trotzdem ist es eine schöne Geschichte, an die man immer mal wieder zurückdenken kann.

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Hallo? Was für eine Frage! Natürlich gibt es Nessi, ich habe sie mit eigenen Augen gesehen! Ich war sogar dabei, als Mario auf ihr ritt. Und am Ende haben wir beide einen Stern erhalten.

Eine wahre Geschichte. Wer es nicht glaubt, dem dreh ich ein Video.


Wanderin    18.09.2019 - 20:35 h
1 Stimme(n)

Es gibt nur weniges, was Menschen so sehr antreibt wie alte Sagen, vor allem wenn es dann auch noch vermeintliche Beweise gibt. Bei Nessie existiert ein unscharfes Photo, das auch noch unter ungünstigen Bedingungen aufgenommen wurde. Selbst die Wissenschaft springt auf diesen Zug auf, versprichtes doch Ruhm und Ehre, wenn sich irgendein Körnchen Wahrheit bei einer Sage bestätigen ließe.

Weitere Sagen, die immer wieder für Aufsehen sorgen, sind mit großen schätzen verbunden. Da wären der Schatz des Barbarossa oder das Bernsteinzimmer wohl die prominentesten Vertreter ihrer nicht gerade kleinen Sparte.
tom14    12.09.2019 - 08:58 h
1 Stimme(n)

Wenn eine Chance besteht, dass Aale eine außergewöhnliche Größe erreichen, dann denke ich dass dies zum Mythos beigetragen hat. Da wo ich herkomme werden Welse in Seen außergewöhnlich groß und ich habe sie früher beim Schnorcheln und mit Taschenlampe beobachtet. Mit außergewöhnlich groß meine ich gut 4 m! Es war ein faszinierendes, aber auch irgendwie beängstigendes, Schauspiel die Welse zu beobachten wie sie sich bewegen und deren Leiber ineinander fließen. Welse sind ja, ähnlich wie Aale, nicht allein anzutreffen. Im dunklen Wasser, ineinander verflochtene Aale... Da kann ich mir vorstellen wie der Mythos entstanden ist. Naturspirituell/ Schamanisch gäbe es natürlich auch eine Antwort, wer die wissen möchte und für solche Themen offen ist kann mich ja per PN anschreiben. LG Motte



 
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