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Videospiele verursachen Gewalt

Viele wissen bereits, dass Videospiele Gewalttätigkeit in so gut wie keiner Weise fördern. Doch ist dieser Aberglaube immer noch weit verbreitet. Selbst Donald Trump hat dieses Jahr gesagt "Video games cause violence", was Wort wörtlich übersetzt heißt: "Videospiele verursachen Gewalt".
Horst Seehofer ist auch einer von denen, die nach dem Terroranschlag in Halle Alarmglocken bzgl. gewalttätiger Spiele läuten - die Killerspiel-Debatte ist wiedereröffnet. Viele Studien haben herausgestellt, dass Videospiele im aller schlimmsten Fall ein wenig abhärten, was extreme Inhalte angeht. Natürlich kommt es hier auf das Spiel an, denn beispielsweise Autorennspiele veranschaulichen keine brutalen Inhalte.

Warum sind viele immer noch der Meinung?

Viele glauben immer noch daran, dass Videospiele Gewalt fördern. Die meisten, die der Meinung sind, haben selber noch nie ein Computerspiel gespielt. Wenn Eltern ihre Kinder fluchen, schreien und ausflippen hören, dann haben die meisten Angst, dass Videospiele eine Auswirkung auf deren psychische Gesundheit haben könnte. Meistens, wenn Eltern so etwas von deren Kindern hören, dann handelt es sich in der Regel um Frust. Frust, weil der andere Spieler besser ist, weil das Spiel sehr schwer ist oder gar, weil man vergessen hat zu speichern und der ganze Fortschritt verloren gegangen ist.

Warum sind Eltern in den USA so fest davon überzeugt, dass Videospiele Gewalt verursachen? Es gibt eine ganz einfache Antwort. In den meisten Schulen in den USA werden die Kinder für den Fall eines Amoklaufs trainiert. Die Amokläufe an Schulen sind seit dem Jahr 2000 sehr stark angestiegen und Videospiele haben im 21. Jahrhundert sehr viel Erfolg und sehr viele Kinder spiele jetzt schon "Ballerspiele" wie Fortnite. Es gibt natürlich Ausnahmefälle, wo Videospiele auf die Psyche einer Person starke Auswirkungen haben können. Aber dann ist es häufig so, dass die anfälligen Personen in den meisten Fällen psychisch vorerkrankt waren und Videospiele die Erkrankung nur verstärkt haben.

Viele Studien haben bestätigt, dass Videospiele keine Gewalt verursachen. Aber trotzdem ist es schade für alle, die Videospiele gerne spielen. Denn solche Anschuldigungen aus der Politik zu hören ist einfach unfair und mittlerweile einfallslos.

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Hier werden Studien erwähnt.
Tatsächlich haben wissenschaftliche Studien belegt, das Videospiele gewalttätige Gedanken auslösen können. Diese Gedanken hat allerdings jeder Mensch manchmal, denn Hand auf's Herz, wer hat noch nie Gedacht "dem würde ich gern mal was auf die Nase hauen", oder ähnliches. Im Gegensatz zu "Nicht-Gamern", haben Gamer solche Gedanken zwar öfter, aber keine Studie konnte bisher belegen, dass das bloße Vorhandensein von gewalttätigen Gedanken automatisch auch zu gewalttätigen Handlungen führt.
In der Politik und generell der Gesellschaft, existiert aber der Irrglaube "gewalttätige Gedanken = Gewalttätiges Verhalten".
Bei gewalttätigem Verhalten spielt es allerdings keine Rolle, was für Games jemand spielt, sondern das soziale Umfeld, etc. spielt da viel größere Rolle.
Desweiteren bin ich mir allerdings auch nicht sicher, ob man eine Aussage von Trump jetzt unbedingt als Vorlage für eine weitere Diskussion zu dem Thema nutzen muss, denn Trump ist zwar Präsident der USA, aber dennoch eher ein Geschäftsmann, als ein Politiker und wäre das Wahlsystem in den USA nicht so, wie es ist, gäbe es "President Trump" gar nicht, denn die Mehrheit der USA hatte Trump nicht gewählt.
Sachael    03.11.2019 - 11:30 h
2 Stimme(n)

Ein Politiker der das Videospiel Thema nutzt um für sich persönlich die Werbetrommel zu schlagen und damit Stimmung macht hat im Grunde nicht verstanden welchen Stellenwerd das Unterhaltungsmedium Gameing in unserer Gesellschaft hat. Wäre ja nicht das erste mal Thema, ist aber immer weider willkommen wenn die wählerschaft eh eine ist die sich ebenfalls nicht mit der Materie und dem breit gefächerten Spektrum von Videospilen aus kennt.
Ich denke Videospiele sind Kunst ob von der Couch aus erlebt oder im eSport.
Manuelsn    27.10.2019 - 12:03 h
3 Stimme(n)



 
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