Das Top-Thema der Woche
Top-Thema ArchivEinfach mal freinehmen - Blaumachen: Schon okay oder eine klare Grenze?
Wer kennt es nicht? Wenn man morgens aufwacht, aus dem Fenster schaut und einfach merkt, dass es alles in allem nicht der Tag für einen wird. Das Wetter ist grau, die Stimmung auch und eigentlich fühlt man sich auch nicht so wohl. Dann beginnt die Überlegung, ob es in Ordnung ist, wenn man heute mal fehlt. Egal, ob es um die Schule, die Uni oder auch um den Job geht, wohl jeder Mensch kennt diesen Gedankengang. Die Frage, die am Ende des Gedanken steht, ist: Kann man mal blau machen oder ist es schon beim ersten Mal total unfair? Und wem könnte man damit schaden?Schule und Uni
Die Frage ist nun: Was sind die Konsequenzen, wenn man nun blau macht? Wer könnte davon schaden erleiden? In der Schule scheint diese Frage oft schnell beantwortet zu sein: Am Ende trifft es zumeist nur einen selbst. Man selbst verpasst den Lernstoff und muss alles nachholen. Wobei man hier natürlich darauf achten muss, dass es sich um einen normalen Schultag handelt. Sollte z.B. eine Gruppenarbeit oder ein Projekt anstehen, muss die Arbeit von den Mitschülern übernommen werden, was für diese natürlich mehr Stress und Arbeit bedeutet. Ebenso gilt es zu bedenken, dass es sein kann, dass die Mitschülern nun extra für einen mitschreiben und teils auch mitdenken. Hier könnten also auf die Mitschüler ein paar Folgen zukommen, sollte man blau machen. Ähnlich sieht es an der Uni aus, wobei der Stoff, welcher hier nachgeholt werden muss, wohl noch deutlich umfangreicher ist.
Auf der Arbeit
Als Angestellter sieht die Situation schon etwas anders aus. Nicht nur wird man für seine Zeit und Arbeitskraft bezahlt und erhält, sollte man Gehalt beziehen, auch für den Tag des blau Machens Geld. Man könnte auch dafür sorgen, dass Prozesse stocken, der Umsatz an einem Tag schaden nimmt oder die Arbeit der Kollegen deutlich mehr wird. Je nach Bereich oder Abteilung muss die Arbeit der fehlenden Person direkt aufgefangen werden, das müssen natürlich dann die Kollegen übernehmen. Andersherum könnte die Arbeit auf einen selbst zurückfallen, sollte sie keiner übernehmen. So läuft man natürlich Gefahr, dass die Arbeit beim nächsten Tag im Unternehmen deutlich mehr ist und man in Zeitnot geraten könnte.
woher weißt Du denn,ob der(gibts bei Dir keine beamt I N N E N ????)nicht überlastet ist?
und,wenn die/der,wenn sie/er nicht da ist,entweder krank oder im urlaub ist,ist doch alles in ordnung!!
dann kann doch auch keine_r sagen,sie/er hätte blau gemacht!
ich wollt ja nur erklären,wo das herkommen kann,wenn menschen nicht zum dienst erscheinen.
ohne ärztliches attest bleibt doch sowieso keine_r vom arbeitsplatz weg,weil alle viel zuviel schiß haben,gekündigt zu werden!!
und,wenn die/der,wenn sie/er nicht da ist,entweder krank oder im urlaub ist,ist doch alles in ordnung!!
dann kann doch auch keine_r sagen,sie/er hätte blau gemacht!
ich wollt ja nur erklären,wo das herkommen kann,wenn menschen nicht zum dienst erscheinen.
ohne ärztliches attest bleibt doch sowieso keine_r vom arbeitsplatz weg,weil alle viel zuviel schiß haben,gekündigt zu werden!!
Der Beamte, der sich um meinen Wasseranschluß kümmern soll, kann nicht überlastet sein. Er ist entweder krank oder im Urlaub. Null Verständnis für eine derartige Arbeitsmoral.
nein,im kapitalismus hat nichts zwei seiten!
es geht um auspressung a l l e r arbeitskräfte bei sowenig freier zeit und lohn wie möglich,ohne daß die arbeitskräfte krank werden! früher galt mal"bis die arbeitskräfte sich nicht wehren",aber das tut ja leider heutzutage kaum noch eine__r,weil sie angst vor verlust ihres arbeitsplatzes haben und weil diese gesellschaft absolut keine solidarität mit unterdrückten hat,viel zu oft jede_r nur guckt,ob da unten noch eine_r ist,auf die mensch rumtrampeln kann!
ich mag auch keine unfreundlichen beamt_inn_en,aber das hat ja gründe,daß sie unzufrieden sind!!
sie fühlen sich überfordert,haben zuviel überstunden und zuwenig urlaub - aber auch sie machen den fehler,ihren unmiut nach unten abzugeben statt ihren chef_innen mal die meinung zu geigen!
so ist das blaumachen eine relativ verzweifelte maßnahme,um sich etwas freiluft vom arbeitsalltag zu verschaffen!
und zudem ist ja die frage,was als "blaumachen" angesehen wird!
wenn eine person psychisch den druck nicht mehr aushält,zeigt sie meist keine äußerlichen beschwerden und es wird ihr als "anstellerei"angelastet!
drauf geguckt wird erst,wenn eine_r einen "burn out" hat und garnix mehr geht!
also besser mal die hingtergründe angucken,bevor aufs (angebliche)"blaumachen" geguckt wird!
es geht um auspressung a l l e r arbeitskräfte bei sowenig freier zeit und lohn wie möglich,ohne daß die arbeitskräfte krank werden! früher galt mal"bis die arbeitskräfte sich nicht wehren",aber das tut ja leider heutzutage kaum noch eine__r,weil sie angst vor verlust ihres arbeitsplatzes haben und weil diese gesellschaft absolut keine solidarität mit unterdrückten hat,viel zu oft jede_r nur guckt,ob da unten noch eine_r ist,auf die mensch rumtrampeln kann!
ich mag auch keine unfreundlichen beamt_inn_en,aber das hat ja gründe,daß sie unzufrieden sind!!
sie fühlen sich überfordert,haben zuviel überstunden und zuwenig urlaub - aber auch sie machen den fehler,ihren unmiut nach unten abzugeben statt ihren chef_innen mal die meinung zu geigen!
so ist das blaumachen eine relativ verzweifelte maßnahme,um sich etwas freiluft vom arbeitsalltag zu verschaffen!
und zudem ist ja die frage,was als "blaumachen" angesehen wird!
wenn eine person psychisch den druck nicht mehr aushält,zeigt sie meist keine äußerlichen beschwerden und es wird ihr als "anstellerei"angelastet!
drauf geguckt wird erst,wenn eine_r einen "burn out" hat und garnix mehr geht!
also besser mal die hingtergründe angucken,bevor aufs (angebliche)"blaumachen" geguckt wird!
Alles hat seine zwei Seiten. Die weitaus meisten Firmen Leben von ihren Kunden. Bei aller Abneigung gegen Hire & Fire, erwarte ich als Kunde von den Firmen und ihren Mitarbeitern eine gewisse Zuverlässigkeit. Wer als Erwachsener Ausreden auf Kleinkindniveau gut findet, möchte nach unten durchgereicht werden und findet es letzten Endes auch in Ordnung, wenn die Maschen des sozialen Netzes am Ende zu weit sind. Das gilt auch und gerade für Beamte. Es ist ein Unding, daß es bei denen in vielen Bereichen völlig okay ist, wenn Kunden als Bittsteller gesehen werden, denen man nach Lust und Laune Audienzen zuteilt oder entzieht. Solche Beamten haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt und sind eine sinnfreie Steuerverschwendung.
Also, munterbleiben und vor dem nächsten Blaumachen vielleicht einfach noch einmal die Kehrseite der Medaille betrachten.
Also, munterbleiben und vor dem nächsten Blaumachen vielleicht einfach noch einmal die Kehrseite der Medaille betrachten.


