Das Top-Thema der Woche
Top-Thema ArchivCorona-Weihnachten - Eine Chance auf Besinnung
Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Im Jahre 2020 wird das Weihnachtsfest und auch die Vorzeit wohl anders, als jemals zuvor. Die Weihnachtsmärkte fallen größtenteils ersatzlos weg, auch Weihnachtsfeiern von Vereinen und Firmen wird es wohl nicht in ihrer gewohnten Form geben. Dazu verzichten viele Leute auf die gewohnten Runden durch die Städte der Republik, um für jeden das passende Geschenk zu finden. Selbst das Feiern an Heiligabend und den anderen Weihnachtstagen wird nicht das Selbe sein. Manche Familien verzichten gar ganz darauf sich zu treffen, andere schränken die Anzahl der Personen stark ein. Weihnachten wird somit für einige Menschen zur echten Herausforderung. Aber gibt es in all den schlechten Dingen nicht auch einen Schimmer Gutes? Ist das Corona-Weihnachten nicht die Chance sich auf die eigentlich Werte des Festes zu besinnen?
Christliches Weinachten?
Ein großer Kritikpunkt, den Menschen aus allen Generationen der Gesellschaft mit Blick auf Weinachten machen, ist, dass das Fest komplett zu einer kommerziellen Veranstaltung verkommen ist. Es soll nichts mehr mit seinen eigentlichen Werten, also dem Besinnung und der Nächstenliebe zu tun haben und sowieso nichts mehr mit seinen religiösen Wurzeln zu tun haben. Etwa 79 Prozent der Befragten gaben bei einer Umfrage des Portals "Statista" an, dass sie 2019 Weihnachten gefeiert haben. Diese Zahl wurde für Deutschland erhoben und nimmt man sie als repräsentativ, heißt dies, dass Weihnachten von wohl fast allen Gruppen an Menschen in Deutschland gefeiert wird, selbst bei denen, die sich nicht zum Christentum zählen.
Im Allgemeinen nimmt dazu die Wichtigkeit des Glaubens in der heutigen, westlichen Welt merkbar ab. Somit ist es vielleicht gar nicht so weit hergeholt, dass Weihnachten tatsächlich wohl nur noch in Teilen aus seinem christlichen Ursprung gefeiert wird. Aber hat "das Fest der Liebe" wirklich alle Werte verloren und ist eine reine Kommerzveranstaltung geworden?
Weinachten, das Konsumfest?
Diese Meinung ist dabei wohl recht weit vertreten und auch nicht ganz unbegründet. Die Tradition, dass man sich an Weihnachten beschenkt, ist bereits sehr alt. Besonders für Kinder ist Weihnachten, mit ihrem Geburtstag zusammen, oftmals ein Highlight ihres Jahres, da sie an diesen Tagen ein paar ihrer Wünsche erfüllt bekommen. Im Handel macht sich Weinachten als Konsumgrund auf jeden Fall bemerkbar. Während des Weihnachtsgeschäft 2019 verzeichnete der Handelsverband Deutschland einen Umsatz von 103,9 Milliarden Euro.
Besonders stark ist der Trend zur Weihnachtszeit wohl im Online-Handel zu bemerken. Etwa 25% ihrs jährlichen Umsatzes machen Online-Händler während der Weihnachtsvorzeit. Deutsche Bürger gaben dabei im Durschnitt etwa 217 Euro für alle Geschenke aus.
Entsprechend stark freut sich der Handel jedes Jahr auf das Weihnachtsgeschäft und verstärken ihre Werbeaktivitäten zu dieser Zeit. Es wird ein großer Aufwand betrieben und man will überall zu sehen sein. Das Paradebeispiel für diese Entwicklung ist dabei Coca Cola. Sie haben den Weihnachtsmann in seiner geläufigen Form zwar nicht erfunden, was ein oftmals geglaubter Irrtum ist, aber die Marke verhalf dem Weihnachtsmann zu seinem Durchbruch und schaffte somit Platz für noch mehr Umsatzmöglichkeiten. Neben Serien und Filmen zum Weihnachtsmann gibt es auch Produkte wie Schokolade, die es extra in einer entsprechenden Verpackung oder Form zu Weihnachten gibt.
Corona als Chance?
Also auch für den Punkt, dass Weihnachten nur noch ein Konsumfest ist, lassen sich definitiv Argumente finden. Vielleicht stimmt es sogar, dass es gesamtgesellschaftlich eine Entwicklung gab, dass Weihnachten mehr und mehr zum Fest des Konsums wurde und die Werte verloren gingen.
Aber ist daher Corona, trotz all seiner Schrecklichkeit, die Chance, dass Weihnachten 2020 wieder zu seinen Werten zurückfindet. Immerhin sind die Zeiten andere. Wie schon zu Beginn geschrieben, finden viele Aspekte der modernen Weihnachtszeit nicht statt und generell ist Weinachten für viele Bereiche der Wirtschaft durch den Lockdown eher eine Zeit der Angst und Sorge als ein Grund zur Freude.
Auch privat ist es eine schwere Zeit. Die Frage, ob man Weinachten wirklich feiern darf, scheint geklärt zu sein und obwohl es geht, ist man doch zum Teilen eingeschränkt und dazu kommen natürlich persönliche Gewissenskonflikte. Kann ich, wenn ich aus Köln, Hamburg oder Berlin komme wirklich zu meinen Eltern oder sogar Großeltern in ein kleines Dorf, wo es vielleicht bisher gar keine Coronafälle gab? Dies sind Fragen, die viele Menschen in dieser Zeit mit sich ausmachen müssen.
Aber wo liegt nun die Chance? Es gibt durch den Lockdown und die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie genügend Menschen, die um ihre Existenz kämpfen oder sie gar verloren haben. Hier ist die Nächstenliebe, die Weinachten eigentlich ausmachen sollte, gefragt. Wie kann man diesen Menschen am besten helfen? Das wäre ein guter Ansatz für die kommenden Tage und Wochen. Wer sich dazu noch einmal mit der Frage auseinander setzt, ob man sich wirklich treffen kann, der wird vielleicht den Schmerz spüren, wenn man plötzlich die geliebten Menschen nicht mehr sieht und vielleicht wird manch einer Person klar, wie wichtig und wertvoll doch die Zeit mit diesen Menschen ist und wie sehr man sie schätzen sollte.
hier darf jede_r machen,was sie_er will - im rahmen der freiheitlich-demokratischen grundordnung der brd,versteht sich!!
(frei nach franz-josef degenhardt)
(frei nach franz-josef degenhardt)
Im Behördenwörterbuch deutsch gibt es tatsächlich nur die Fahrerlaubnis. Dort finden sich sicher noch mehr Begriffe, bei denen ein braver Bürger den Kopf schüttelt.
Eine Sprache soll neben vielen anderen Dingen ein Zugehörigkeitsgefühl vermitteln, was manchmal mehr, manchmal weniger gelingt. Bei Licht betrachtet, finden sich außer in wenigen indigenen Sprachen überall Wörter, die bei mehr Hintergrundwissen problematisch sind. Das gilt vornehmlich für alle Europäischen Sprachen. Ganz unschuldig ist auf diesem Kontinent keine Nation, die deutschen waren nur gleich zweimal hintereinander so unklug, Streit anzuzetteln und meinten dazu noch einiges andere mit fürchterlichster Brutalität erledigen zu müssen. Schön geht echt anders.
Wünsche sind Träume sind Schäume. Es gibt reichlich Probleme auf diesem Planeten. Einen Weltpolizisten gibt es gerade nicht. So meinen viele, daß nicht allzu viele hinschauen, wenn es auf die Nase gibt. Aber für Deutschland ist diese Rolle mindestens zwei Nummern zu groß. Auch stellt sich, obwohl in den letzten Jahren sicher nicht alles verkehrt war (richtig war auch nicht alles), immer noch die Frage nach der Vergangenheit. Ob der Weltpolizist alles richtig gemacht hat, wage ich aber ebenfalls zu bezweifeln.
Wenn sich die herrschenden persönlich wie Schulkinder kloppen würden, wäre das vielleicht schon ein Anfang einer Lösung. Leider gibt es die unterschiedlichsten bewaffneten Gruppen und jede Menge Drogen. Die Dummen sind die braven Bürger, die nicht weglaufen können oder zwischen die Fronten geraten.
Von Rosa Luxemburg habe ich einiges gehört und gelesen. Deutschland war zu den Zeiten nicht besser als die viel geschmähten Staaten Afrikas. Danach hat man allerdings noch einen drauf gesetzt.
Eine Sprache soll neben vielen anderen Dingen ein Zugehörigkeitsgefühl vermitteln, was manchmal mehr, manchmal weniger gelingt. Bei Licht betrachtet, finden sich außer in wenigen indigenen Sprachen überall Wörter, die bei mehr Hintergrundwissen problematisch sind. Das gilt vornehmlich für alle Europäischen Sprachen. Ganz unschuldig ist auf diesem Kontinent keine Nation, die deutschen waren nur gleich zweimal hintereinander so unklug, Streit anzuzetteln und meinten dazu noch einiges andere mit fürchterlichster Brutalität erledigen zu müssen. Schön geht echt anders.
Wünsche sind Träume sind Schäume. Es gibt reichlich Probleme auf diesem Planeten. Einen Weltpolizisten gibt es gerade nicht. So meinen viele, daß nicht allzu viele hinschauen, wenn es auf die Nase gibt. Aber für Deutschland ist diese Rolle mindestens zwei Nummern zu groß. Auch stellt sich, obwohl in den letzten Jahren sicher nicht alles verkehrt war (richtig war auch nicht alles), immer noch die Frage nach der Vergangenheit. Ob der Weltpolizist alles richtig gemacht hat, wage ich aber ebenfalls zu bezweifeln.
Wenn sich die herrschenden persönlich wie Schulkinder kloppen würden, wäre das vielleicht schon ein Anfang einer Lösung. Leider gibt es die unterschiedlichsten bewaffneten Gruppen und jede Menge Drogen. Die Dummen sind die braven Bürger, die nicht weglaufen können oder zwischen die Fronten geraten.
Von Rosa Luxemburg habe ich einiges gehört und gelesen. Deutschland war zu den Zeiten nicht besser als die viel geschmähten Staaten Afrikas. Danach hat man allerdings noch einen drauf gesetzt.


