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Trägt König Charles nach dem Tod von Queen Elizabeth ein schweres Erbe?

Der Tod von Queen Elizabeth am 08.09.2022 erschütterte die Welt. Mit 96 Jahren erreichte die Königin Englands zwar ein betagtes Alter und ihr Ableben kam für viele nicht überraschend, dennoch galt sie bei manchen gewissermaßen als unsterblich. Als feste Institution wird ihr Andenken noch lange Zeit Bestand haben. Das Ereignis, das als Nachricht wie ein Lauffeuer um die Welt ging, wirft allerdings nicht nur Trauer, sondern auch Fragen und Kritik auf.

Charles erbt - steuerfrei

Auf seine neue Position konnte sich der nun zum König aufgestiegene Charles lange Zeit vorbereiten. Immerhin ist er mittlerweile 73 Jahre alt und wurde als erstes Kind von Queen Elizabeth in diese Rolle hineingeboren. In die Fußstapfen seiner Mutter zu treten, dürfte in vielerlei Hinsicht dennoch eine Herausforderung darstellen.

Hiervon abgesehen gibt es allerdings einen Punkt, an dem sich die Geister scheiden: Die Erbschaftssteuer in England.

Für gewöhnlich beträgt diese 40 Prozent der Gesamtsumme. Queen Elizabeth vererbte ihrem Sohn Grundstücke und Unternehmen im Wert von etwa 750 Millionen Euro. Die Erbschaftssteuer würde sich also auf immerhin 300 Millionen Euro belaufen. Eine Summe, von der viele nur träumen können und die für eine Vielzahl von Menschen einen erheblichen Unterschied bedeuten könnte. Sei es in Form von sozialen Hilfsangeboten, der Förderung von nachhaltigen Energiequellen oder der Erhöhung der Rente - das Geld ließe sich für viele förderlich in die Staatskasse einbringen.

In der Praxis geschieht dies allerdings nicht, denn König Charles muss als Royal keinen Cent von seinem Erbe abgeben.

Steuerfrei dank John Major

Im Jahr 1993 beschloss John Major, dass Monarchen von der Erbschaftssteuer ausgenommen sind. Ihr Vermögen würde sonst "zerstückelt".

Wer als normalsterblicher Bürger für Partner, Kinder und Enkel anspart und zu Lebzeiten vielleicht sogar auf vieles verzichtet, wird nach dem Tod jedoch um fast die Hälfte des Vermögens erleichtert. Auch hier wird das Erbe also zerstückelt. Nicht einmal zwei Drittel der zu Lebzeiten erarbeiteten Errungenschaften landen da, wo sie der Verstorbene wissen wollte - bei geliebten Angehörigen.

Warum die Royal Family nebst anderen Vergünstigungen und Ausnahmen auch noch in diesem Bereich bevorzugt und gesondert behandelt wird? Laut dem ehemaligen Premierminister John Mayer sei das der Fall, weil nur wenige Briten eine finanziell bedingte Veränderung des Königshauses als Institution begrüßen würden.

Ist den Briten aber wirklich wichtiger, edle Kleidung und großangelegte Veranstaltungen mit überschwänglichen Menüs und üppiger Dekoration im Fernsehen zu sehen als eine bessere Rente zu erhalten oder bei Bedarf mehr Sozialleistungen in Anspruch nehmen zu können? Oder erkennen sie in der Befreiung von der Erbschaftssteuer eine Ungerechtigkeit, die die Kluft zwischen den Menschen nur mehr vergrößert? Immerhin hat die Königsfamilie bereits einige Sonderrechte und gerade in Zeiten der enorm gestiegenen Lebenshaltungskosten stößt die veraltete Regelung auf Unverständnis und Kritik.

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ich bin generell für die abschaffung S Ä M T L I C H E R monarchien - die verschlingen nur geld und sind noch mieser undemokratisch als der kapitalismus,den ich auch von links her grundsätzlich ablehne und bekämpfe!!
warum kann ich hier jetzt nicht abstimmen?
natürlich bin ich gegen J E D E S privileg der monarchien!!



 
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