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Kommt eine Flüchtlingswelle auf Deutschland wie 2015 zu?

Die Kommunen schlagen Alarm. Eine Überforderung macht sich bemerkbar. Die ein oder andere Turnhalle wurde schon zur Schlafstätte umfunktioniert. Das Geld wird knapp und die Kommunen fürchten eine Mehrbelastung von mehreren Millionen Euro. Es stelle sich aktuell die Frage: Kommt es zu einer neuen Flüchtlingswelle wie im Jahr 2015?

Die Kommunalpolitiker melden sich zu Wort

Städte und Gemeinde kommen derzeit an ihre Grenzen. Die Unterbringungsmöglichkeiten für die Flüchtlinge sind vielerorts erschöpft. Es findet derzeit gar eine Überprüfung statt, ob Flüchtlinge in Tiefgaragen untergebracht werden können. Dabei handelt es sich einerseits um die Flüchtlinge aus der Ukraine sowie um erneut starke Flüchtlingsbewegungen auf der Balkanroute. Die Sorge wird immer deutlicher in den Medien kommuniziert, dass eine Flüchtlingswelle wie im Jahr 2015 zu befürchten ist. Auf engem Raum wird in der ein oder anderen Sporthalle durch Trennwände eine Schlafstätte an die Nächste aufgebaut. Es ist ersichtlich, die Lage wird sich demnächst zuspitzen. Die Flüchtlingsbewegung aus dem Nahen Osten nimmt Fahrt auf.

Die CDU will die Zahl der Flüchtlinge begrenzen

Es bahnt sich ein Problem wie im Jahr 2015 an. Ein Flüchtlingsgipfel soll klären, wie es weitergehen soll. Aktuell scheint die Politik hilflos zuzuschauen. Die Grünen wollen keine Obergrenze für die Flüchtlinge und die CDU hält dagegen. Vor allem in Bayern spitzt sich die Situation aufgrund der geografischen Lage schon jetzt zu. Der Landkreis Fürstenfeldbruck kommt an seine Kapazitätsgrenze. Es ist davon auszugehen, dass eine Kommune nach der Anderen die weiße Flagge hießen wird.

Die Kommunen fühlen sich vom Bund alleine gelassen

Die Hilfe des Bundes sei bis dato lediglich "tröpfchenweise" angekommen. So wie es aktuell aussieht, werden Turnhallen sowie notfalls Tiefgaragen auf größeren Flächen benötigt werden. Ein Szenario, welches die Städte und Gemeinden fürchten. Zumal rückt die kalte Jahreszeit immer näher. Zu allem kommt noch die Energiekrise hinzu. Es scheint ein Herbst und Winter zu werden, welcher gleichzeitig mehrere große Herausforderungen birgt.


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gute ideen!
rotlila21    29.10.2022 - 23:51 h
1 Stimme(n)

themavorschlag:
austausch über politische und praktische arbeit mit migrant_inn_en,geflüchteten,leuten,die auf der straße leben(müssen),erwerbslosen,inhaftierten,................

g r undsätzlich muß es heißen,nicht gbr...........

ich will nicht in einem kapitalistischen H E R R schaftssystem "gleichberechtigt" werden(genauso ausgebeutet wie die typen kann kein ziel für frauen sein!),sondern ein gbrundsätzlich andres system,wo geschlechter in bezug auf arbeitskräfte keine rolle spielen!
PATRIARCHAT UND KAPITALISMUS - NEIN DANKE!

Von Eqaul Pay sind wir in Branchen, in denen besonders viele mit reduzierten Stunden arbeiten, noch weit entfernt. Doch sehe ich ein bedingungsloses Equal Pay auch als Benachteiligung derer, die Vollzeit arbeiten, warum auch immer.

Je detailierter Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen (am besten in Anlehnung an bekannte Tarifverträge mit hohen Standards wie TVÖD) sind, desto weniger Nachteile sollten am Ende übrig bleiben, da zu solchen Projekten zumeist mindestens zwei Seiten etwas zu sagen haben. Zumindest in der Theorie dürfen die gesetzlichen Bedingungen übertroffen werden, jedoch nicht unterschritten. In der Praxis wird viel zu wenig Jagd auf schwarze Schafe gemacht, die den Ruf aller anderen enorm schaden. 10 % versauen den Ruf aller anderen.

Ein wichtiger Aspekt in der b e t r i e b l i c h e n Gleichberechtigung ist ein engagierter, bunter Betriebsrat, der sich nicht mit Bröckchen abspeisen läßt. Wobei den Arbeitnehmern der steigende Mangel an brauchbaren Bewerbern ja durchaus entgegen kommt. Auch wenn viele Versprechen immer noch (wie seitens einer Feuerwehr in einem Nachbarlandkreis) nicht eingehalten werden, sind gute Betriebsräte auch ein Beitrag dazu, den Arbeitgeber langfristig attraktiver zu machen. Der Arbeitsmarkt hat sich - mit allen Vor- und Nachteilen - längst zu von einem Arbeitgebermarkt zu einem Arbeitnehmermarkt entwickelt, was durchaus nicht nur positive Folgen hat. Attraktive Arbeitgeber haben deutlich weniger Probleme, ihren Personalbedarf zu decken. Für sie spielt aber auch die Herkunft eines Bewerbers nur eine untergeordnete Rolle, so daß es im Betrieb eine gute Mischung gibt und trotzdem keine (größeren) Querelen. Großen Betrieben gelingt das eher als kleinen, die oft daran scheitern und dann um so mehr auf die Herkunft achten, sei es, daß sie nur noch einheimische oder aus ihrer Herkunft einstellen.

Wichtiger und fataler als politische Grenzen finde ich die Grenzen und Mauern in den Köpfen der Menschen, wozu es auch interessante Beiträge auf Youtube gibt - auch zu Deutschland.

Insgesamt: Es hat sich durchaus etwas getan, auch wenn wir noch lange nicht am Ziel sind. Es gibt - auch mittlere - Betriebe, die Stolz darauf sind, daß ihre Mitarbeiter aus 30 und mehr Nationen kommen und darauf, daß es jedem zugebilligt wird, Verträge nach den eigenen Bedürfnissen zu machen. Theoretisch steht es jedem zu, reduziert zu arbeiten. In der Praxis wird es einheimischen Männern aber von vielen Betrieben verwehrt, während andere Gruppen nur reduziert eingestellt werden. Auch das ist durchaus ein Thema für die Zukunft der Gleichberechtigung.
tom14    26.10.2022 - 07:43 h
0 Stimme(n)



 
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