Das Top-Thema der Woche
Top-Thema ArchivOnlineshop vs. Einzelhandel - Wer hat die besseren Karten?
Fällt es euch auch auf? Immer mehr kleine Boutiquen müssen schließen. Über Jahre haben sie sich eine Existenz aufgebaut, doch es wird immer schwerer, zu "überleben". Warum? - Genau, sie können mit der "digitalisierten Zukunft" und den Top-Preisen der Online-Shops nicht mithalten. Es ist ein Dilemma. Unternehmer haben heutzutage ein noch höheres Risiko ein neues Geschäft zu gründen als noch vor einigen Jahren. Zu Recht befürchten viele, dass die Kundschaft ausbleibt. Was nämlich jährlich steigt, ist der direkte Konkurrent: der Verkauf im Onlineshop. Doch wir als Verbraucher sind nicht unbeteiligt daran. Denn wer kennt es nicht: Schnell sucht man im Internet nach der gewünschten Ware und mit nur wenigen Klicks landet sie wenige Tage später bei uns zu Hause. Die Deutschen kaufen vor allem Elektronik, Bücher, Musik und verwandte Produkte im Internet. Aber auch Kleidung, Spielwaren und Möbel werden vermehrt im Internet bestellt. Ein kleiner Blick in die Zukunft am Rande: Bald soll man so gut wie jedes Produkt per Knopfdruck mit "Amazon Dash" bestellen können - Man richtet sich es z.B. auf der Kaffeemaschine ein und drückt auf den eingerichteten Knopf, sobald der Kaffee leer ist. Nach nur wenigen Tagen kommt der neue Kaffee bei einem zu Hause an. Bei folgenden Produkten funktioniert der Dash-Button schon: Haarpflege, Kondomen, Müllbeuteln, Tierfutter, Toilettenpapier, Zahnpflege und Bio-Produkten.
Als Konsument muss man sich entscheiden zwischen gemütlich im Internet bestellen oder shoppen gehen in der netten Boutique von nebenan. Unternehmer, die überlegen ein neues Geschäft zu gründen, sehen leider einen Negativ-Trend, was die Kundschaft in Boutiquen und einen Positiv-Trend, was das Konsumverhalten in Onlineshops angeht. Vielen geht jetzt ein Licht auf: Man könnte doch eine Boutique aufmachen und gleichzeitig dafür einen Online-Shop erstellen! Allerdings bedeutet der Online-Shop nicht gleich Erfolg. Denn gerade für kleine Shops ist das ein hartes Geschäft. Große Shops kaufen in großen Mengen ein und können ihre Produkte dementsprechend günstiger anbieten. Kleinere Geschäfte haben somit sehr oft mit Konkurrenz und Preisdruck zu kämpfen. In der Gegenwart wie auch in der Zukunft wird es von uns Verbrauchern abhängig sein, ob neue oder auch schon bestehende Boutiquen "überleben". Vielleicht besteht die Hoffnung für Boutiquen darin, dass Service, Beratung und Qualität wohl nie im Onlineshop so vorhanden sein werden wie in der Boutique selbst.
Ich hatte mir mal vorgenommen den Handel vor Ort zu stärken. Objekt der Begierde war zunächst ein Spiralbinder. Nach etwas mehr als einer Stunde suchen und Lauferei bin ich in einem Schreibwarenladen zwar fündig geworden, wurde aber in die Hauptfiliale verwiesen, die, wie sollte es anders sein, am anderen Ende der Stadt lag.
Ein anderes Mal ging es um einen banalen Haushaltsartikel (weiß schon gar nicht mehr was es genau war). Doch die Einkaufsmärkte hier vor Ort hatten den Artikel nicht vorrätig. Genauso wie bei dem Spiralbinder hätte ich nun in die Nachbarstadt fahren müssen. Dies macht jedoch bei einem Artikel für 10,- € keinen Sinn. Denn rechnet man die Fahrtzeit, Sprit und Parkgebühren so kostet mich der Artikel am Ende mehr als wenn ich ihn online bestelle. Weiterer Vorteil bei der Onlinebestellung: ich erfahre sofort, ob der Artikel vorrätig ist oder nicht.
Abe ich finde es in einigen Bereichen schade.
Früher hat man einen Schuh zum Schuster gebracht, wenn der Schuh an sich noch in Ordnung war und nur die Sohle durchgelaufen war. Das mag jetzt nostalgisch klingen. Aber wo kann man denn sonst hautnah Handwerk erleben. Diese kleinen Schustereien gibt es heute nicht mehr, weil eher neue Schuhe gekauft werden als sie zu reparieren. Die Aufträge beim Schuster gehen zurück, die Preise werden dort teurer während der Großhandel auf Grund der Massenfertigung günstigere Schuhe anbieten kann und es dann heißt eine Reparatur lohnt sich nicht mehr.
Auch halte ich das Onlinegeschäft in einigen Bereichen für bedenklich.
Extrem kann man das bei Buchhandlungen sehen. Hier trifft es nicht nur den kleinen Buchhändler sondern auch den Autor.
Die Buchpreisbindung führt dazu, dass der Buchpreis für den Käufer immer gleich bleibt. Aber Firmen wie amazon, Thalia etc. drücken das Honorar des Autors erheblich. Aber es bleibt ihm nichts anderes übrig. Denn die meisten Bücher werden über amazon, Thalia etc. verkauft.
Und Dank des großzügigen Rückgaberechts werden die bereits ausgezahlten Honorare wieder zurückgefordert. Natürlich ist der Rückversand kostenlos.
Ein anderes Mal ging es um einen banalen Haushaltsartikel (weiß schon gar nicht mehr was es genau war). Doch die Einkaufsmärkte hier vor Ort hatten den Artikel nicht vorrätig. Genauso wie bei dem Spiralbinder hätte ich nun in die Nachbarstadt fahren müssen. Dies macht jedoch bei einem Artikel für 10,- € keinen Sinn. Denn rechnet man die Fahrtzeit, Sprit und Parkgebühren so kostet mich der Artikel am Ende mehr als wenn ich ihn online bestelle. Weiterer Vorteil bei der Onlinebestellung: ich erfahre sofort, ob der Artikel vorrätig ist oder nicht.
Abe ich finde es in einigen Bereichen schade.
Früher hat man einen Schuh zum Schuster gebracht, wenn der Schuh an sich noch in Ordnung war und nur die Sohle durchgelaufen war. Das mag jetzt nostalgisch klingen. Aber wo kann man denn sonst hautnah Handwerk erleben. Diese kleinen Schustereien gibt es heute nicht mehr, weil eher neue Schuhe gekauft werden als sie zu reparieren. Die Aufträge beim Schuster gehen zurück, die Preise werden dort teurer während der Großhandel auf Grund der Massenfertigung günstigere Schuhe anbieten kann und es dann heißt eine Reparatur lohnt sich nicht mehr.
Auch halte ich das Onlinegeschäft in einigen Bereichen für bedenklich.
Extrem kann man das bei Buchhandlungen sehen. Hier trifft es nicht nur den kleinen Buchhändler sondern auch den Autor.
Die Buchpreisbindung führt dazu, dass der Buchpreis für den Käufer immer gleich bleibt. Aber Firmen wie amazon, Thalia etc. drücken das Honorar des Autors erheblich. Aber es bleibt ihm nichts anderes übrig. Denn die meisten Bücher werden über amazon, Thalia etc. verkauft.
Und Dank des großzügigen Rückgaberechts werden die bereits ausgezahlten Honorare wieder zurückgefordert. Natürlich ist der Rückversand kostenlos.
Ich bestelle recht viel im Online, ich finde dort schneller, was ich suche und meist auch günstiger. Besonders Kleidung kaufe ich eher online, da ich das ständige Fragen der Verkäufer, ob man was bestimmtes sucht, nicht ausstehen kann. Ja, es ist ihr Job, aber man möchte doch mal in Ruhe gucken!
Der Nachteil ist allerdings, dass man die Ware nur auf einem Bild sehen kann und man weder weiß, wie Qualität ist noch wie die Kleidung einem steht.
Hat alles seine Vor- und Nachteile
Der Nachteil ist allerdings, dass man die Ware nur auf einem Bild sehen kann und man weder weiß, wie Qualität ist noch wie die Kleidung einem steht.
Hat alles seine Vor- und Nachteile
Ich bestelle auch recht viel Online. Ich finde schneller das was ich suche und oft wird es dann günstiger Angeboten. Bei Software oder Spiele Sachen finde ich es sogar fast besser, da man hier auch Verpackung spart! Oft bestelle ich auch Klamotten online, weil mir die Dinge im Handel nicht so gut gefallen oder mir gar nicht stehen... Ich selbst wohne im Dorf und muss ne knappe Stunde erst in die Stadt fahren... Da habe ich nicht immer die Zeit für....Ich versuche da aber eine Waage zu finden! :)
Der Onlinehandel gibt mir die Möglichkeit auch nach Ladenschluss, ich arbeite im Schichtdienst, meine Einkäufe zu tätigen. Gibt mir die Chance nach dem einen oder anderen Angebot oder Schnäppchen zu greifen. Eröffnet mir die Palette der Vielfalt um zu betrachten und zu vergleichen. Preise einzuholen und schon vorab Informationen zu einer Sache, Ding oder sonst was zu erlangen. Dennoch kaufe ich lieber realo im Laden, ziehe noch immer den Menschen hinter der Theke vor. Genutzt wird beides....

