Zuletzt hier: 27.01.2026Mitglied seit: 27.01.2026Geburtstag: 4.8.1984 (41)
Blog-Einträge von StillerBrief
Kommentare:
27.01.2026 - 17:56 h
Dort, wo ich nichts sage
Es gib Gefühle, die spreche ich nicht aus.
Nicht, weil sie klein sind.
Sondern weil sie zu groß sind für meine Stimme.
Sie leben tief in mir,
an einem Ort, an dem alles langsamer schlägt.
Wo mein Herz nicht laut ist,
sondern schwer.
Manchmal sitze ich einfach da
und merke, wie sehr mir jemand fehlt,
obwohl er oder sie gar nicht gegangen ist.
Und ich frage mich dann,
wie etwas so weh tun kann,
ohne überhaupt verloren zu sein.
Wenn sie mir nahe sind,
halte ich den Atem an.
Nicht absichtlich.
Mein Körper tut das von selbst.
Als hätte er Angst,
dieses Gefühl zu verscheuchen,
wenn er sich zu sehr bewegt.
Ich lächle dann.
Aber mein Herz zittert.
Ich denke an sie,
wenn alles andere schweigt.
Wenn niemand hinsieht.
Wenn ich ehrlich bin mit mir selbst.
Und manchmal tut es weh zu merken,
dass mein Herz mehr fühlt,
als ich mir erlaubt habe.
Es gibt Momente,
da stelle ich mir vor,
wie es wäre,
nicht nur zu bleiben,
sondern gehalten zu werden.
Und dann schäme ich mich fast
für diesen Wunsch.
Als wäre er zu viel.
Als dürfte ich ihn nicht haben.
Der Gedanke,
sie könnten jemand anderen lieben,
macht etwas in mir ganz klein.
Nicht wütend.
Nur traurig.
Auf eine müde Art,
die man niemandem erklärt.
Ich habe nie gelernt,
dass mein Herz so fühlen darf.
Dass es keinen klaren Weg braucht.
Kein entweder oder.
Nur Wahrheit.
Also trage ich es still.
Diese Liebe.
Diese Nähe.
Diese Angst, zu viel zu sein
und gleichzeitig nicht genug.
Vielleicht muss ich nichts entscheiden.
Vielleicht reicht es,
dass ich es fühle.
Dass ich es nicht länger wegdrücke.
Manchmal ist Liebe kein Feuer.
Sondern Wasser.
Und es läuft leise,
bis man merkt,
dass man längst darin steht
und weint,
ohne es kommen gesehen zu haben.
— StillerBrief
Es gib Gefühle, die spreche ich nicht aus.
Nicht, weil sie klein sind.
Sondern weil sie zu groß sind für meine Stimme.
Sie leben tief in mir,
an einem Ort, an dem alles langsamer schlägt.
Wo mein Herz nicht laut ist,
sondern schwer.
Manchmal sitze ich einfach da
und merke, wie sehr mir jemand fehlt,
obwohl er oder sie gar nicht gegangen ist.
Und ich frage mich dann,
wie etwas so weh tun kann,
ohne überhaupt verloren zu sein.
Wenn sie mir nahe sind,
halte ich den Atem an.
Nicht absichtlich.
Mein Körper tut das von selbst.
Als hätte er Angst,
dieses Gefühl zu verscheuchen,
wenn er sich zu sehr bewegt.
Ich lächle dann.
Aber mein Herz zittert.
Ich denke an sie,
wenn alles andere schweigt.
Wenn niemand hinsieht.
Wenn ich ehrlich bin mit mir selbst.
Und manchmal tut es weh zu merken,
dass mein Herz mehr fühlt,
als ich mir erlaubt habe.
Es gibt Momente,
da stelle ich mir vor,
wie es wäre,
nicht nur zu bleiben,
sondern gehalten zu werden.
Und dann schäme ich mich fast
für diesen Wunsch.
Als wäre er zu viel.
Als dürfte ich ihn nicht haben.
Der Gedanke,
sie könnten jemand anderen lieben,
macht etwas in mir ganz klein.
Nicht wütend.
Nur traurig.
Auf eine müde Art,
die man niemandem erklärt.
Ich habe nie gelernt,
dass mein Herz so fühlen darf.
Dass es keinen klaren Weg braucht.
Kein entweder oder.
Nur Wahrheit.
Also trage ich es still.
Diese Liebe.
Diese Nähe.
Diese Angst, zu viel zu sein
und gleichzeitig nicht genug.
Vielleicht muss ich nichts entscheiden.
Vielleicht reicht es,
dass ich es fühle.
Dass ich es nicht länger wegdrücke.
Manchmal ist Liebe kein Feuer.
Sondern Wasser.
Und es läuft leise,
bis man merkt,
dass man längst darin steht
und weint,
ohne es kommen gesehen zu haben.
— StillerBrief
Kommentare:
Deine Worte die mir auch aus der Seele sprechen als würde man sich kennen, Freundschaft ist wichtig ich vermisse echte Freundscahft. Ihc vermisse meinen aller besten Freund und ich könnte jeden Tag heulen deswegen.
Jetzt auch bei dem gesicht echt berüht mein Herz und meine Seele.
Jetzt auch bei dem gesicht echt berüht mein Herz und meine Seele.


