Zuletzt hier: 08.03.2026Mitglied seit: 07.02.2026Geburtstag: 4.8.1984 (41)
Blog-Einträge von RealAndreas
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08.03.2026 - 14:41 h
Eine kleine Erinnerung aus meiner Schulzeit
Manchmal gibt es Erinnerungen, die leise sind.
Nicht laut, nicht spektakulär. Aber sie bleiben trotzdem viele Jahre im Herzen.
Ich bin fast 42 Jahre alt, und manchmal denke ich noch an zwei Jungen aus meiner Schulzeit zurück. Das war ungefähr zwischen 1996 und 2000, damals in Dortmund-Hacheney. Die Martin-Buber-Schule war zu dieser Zeit noch an der Hacheneyer Straße 177, bevor sie später umzog.
Wir waren ungefähr im gleichen Alter.
Ich war eher ein ruhiger, etwas schüchterner Junge. Und vielleicht fällt mir gerade deshalb diese Erinnerung bis heute wieder ein.
Die beiden konnten miteinander in Gebärdensprache sprechen. Für mich war das damals etwas ganz Neues. Ich verstand kein einziges Zeichen. Wenn sie miteinander redeten, bewegten sich ihre Hände schnell und selbstverständlich, während ich daneben stand und einfach nur zusah.
Manchmal haben sie miteinander gelacht.
Ich wusste damals nie genau, worüber. Vielleicht über etwas ganz Normales. Vielleicht auch manchmal ein bisschen über mich. Aber komischerweise hat mich das nie wirklich verletzt.
Denn trotz allem mochte ich sie.
Sie wirkten auf mich irgendwie freundlich, auf ihre eigene Art. Auch wenn zwischen uns eine kleine unsichtbare Wand aus Sprache stand, hatte ich immer das Gefühl, dass sie eigentlich ganz sympathisch waren.
Vielleicht war es gerade diese Begegnung, die in mir zum ersten Mal ein echtes Interesse an Gebärdensprache geweckt hat. Mir wurde damals langsam klar, dass es viele Arten gibt, miteinander zu kommunizieren. Dass Worte nicht immer gesprochen werden müssen.
Heute, viele Jahre später, frage ich mich manchmal, was wohl aus ihnen geworden ist.
Ob sie sich noch an diese Zeit erinnern.
Ob sie heute irgendwo leben, arbeiten, vielleicht eine Familie haben.
Ich weiß es nicht.
Aber ich weiß, dass sie ein kleiner Teil meiner Erinnerung geblieben sind. Ein stiller Teil meiner Schulzeit, der irgendwie warm im Herzen geblieben ist.
Manchmal begegnet man Menschen nur für einen kurzen Abschnitt im Leben.
Und trotzdem vergisst man sie nicht.
Manchmal gibt es Erinnerungen, die leise sind.
Nicht laut, nicht spektakulär. Aber sie bleiben trotzdem viele Jahre im Herzen.
Ich bin fast 42 Jahre alt, und manchmal denke ich noch an zwei Jungen aus meiner Schulzeit zurück. Das war ungefähr zwischen 1996 und 2000, damals in Dortmund-Hacheney. Die Martin-Buber-Schule war zu dieser Zeit noch an der Hacheneyer Straße 177, bevor sie später umzog.
Wir waren ungefähr im gleichen Alter.
Ich war eher ein ruhiger, etwas schüchterner Junge. Und vielleicht fällt mir gerade deshalb diese Erinnerung bis heute wieder ein.
Die beiden konnten miteinander in Gebärdensprache sprechen. Für mich war das damals etwas ganz Neues. Ich verstand kein einziges Zeichen. Wenn sie miteinander redeten, bewegten sich ihre Hände schnell und selbstverständlich, während ich daneben stand und einfach nur zusah.
Manchmal haben sie miteinander gelacht.
Ich wusste damals nie genau, worüber. Vielleicht über etwas ganz Normales. Vielleicht auch manchmal ein bisschen über mich. Aber komischerweise hat mich das nie wirklich verletzt.
Denn trotz allem mochte ich sie.
Sie wirkten auf mich irgendwie freundlich, auf ihre eigene Art. Auch wenn zwischen uns eine kleine unsichtbare Wand aus Sprache stand, hatte ich immer das Gefühl, dass sie eigentlich ganz sympathisch waren.
Vielleicht war es gerade diese Begegnung, die in mir zum ersten Mal ein echtes Interesse an Gebärdensprache geweckt hat. Mir wurde damals langsam klar, dass es viele Arten gibt, miteinander zu kommunizieren. Dass Worte nicht immer gesprochen werden müssen.
Heute, viele Jahre später, frage ich mich manchmal, was wohl aus ihnen geworden ist.
Ob sie sich noch an diese Zeit erinnern.
Ob sie heute irgendwo leben, arbeiten, vielleicht eine Familie haben.
Ich weiß es nicht.
Aber ich weiß, dass sie ein kleiner Teil meiner Erinnerung geblieben sind. Ein stiller Teil meiner Schulzeit, der irgendwie warm im Herzen geblieben ist.
Manchmal begegnet man Menschen nur für einen kurzen Abschnitt im Leben.
Und trotzdem vergisst man sie nicht.
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