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Wintergedanken
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Blog-Einträge von Wintergedanken
08.09.2021 - 20:57 h So weit die Seele trägt (Mitte Ende August)
So weit die Seele uns trägt, so weit wollten wir gemeinsam gehen. Durch die Nacht waren wir damals gefahren, Seite an Seite. Endlos. Haltlos. Einfach immer weiter gen Norden. So als gäbe es keinen Morgen mehr. Zumindest keinen für uns beide. Und irgendwie, irgendwie gab es ja auch keinen. Während unentwegt Kilometer um Kilometer an uns vorübergezogen, hatten wir fast schon vergessen wohin wir unterwegs waren. Wenn nicht sogar, dass wir überhaupt unterwegs sind und nicht einfach schon immer auf genau diese Art und Weise dahingelebt hatten. Heimatlos, ohne Wurzeln und Anker, die uns halten könnten. Stattdessen gemeinsam einsam, vielleicht auch einsam gemeinsam. So genau lässt sich das manchmal gar nicht sagen. Stillschweigend und immerzu zahllosen Sonnenauf- wie Sonnenuntergängen entgegen, vorbei an Städten und endlosen Feldern, von anderen unbemerkt und auf immer unbeachtet durch kilometerlange Alleen, dunkle Wälder und verschlafene Dörfer hindurch. Nichts, dass von alldem konkret in Erinnerung bleiben und doch niemals spurlos an uns vorübergehen wird. Das alles schien mir, ebenso wie das Jetzt, unbestimmt, beinahe unwirklich. Irgendwann waren wir schließlich doch in der Ferne, im Unbekannten, angekommen. Wir beide ein wenig überrascht darüber, dass uns die Zeit am Ende doch eingeholt hatte, nachdem wir nicht einmal mit Bestimmtheit hätten sagen können, ob nun Stunden oder Tage vergangen waren. Manchmal im Leben scheint die Zeit, und die Welt um uns herum, stillzustehen. Vielleicht waren aber auch nur wir es, die sich für den Moment eines Lebens aus all dem Wahnsinn ausgeklinkt hatten. Und währenddessen wir uns in der Ewigkeit glaubten, vergingen unbemerkt und unaufhaltsam zwischen den Sekunden ganze Stunden, und zwischen den Tagen ganze Jahre. Dort, am Ende der Sehnsucht, ruhte ein kleines Häuschen am See. Im Schilf und den großen Weiden dahinter wehte der Sommernachtswind, letzte Sterne hingen sorglos darüber. Und der Nebel, der still zwischen Wiesen und Rehen schlief, während auch die endloseste Nacht langsam ein Ende nahm. Ein letzter Hauch von Gedanken und Träumen lag in der Morgendämmerung, die zaghaft von Osten her den Himmel hinaufwanderte. Manche davon ein jeder für sich, andere gemeinsam. So gemeinsam wie zwei eben sein können. Wenn sie denn können. „Sind wir schon da?“, hattest Du mich flüsternd gefragt, während Du Dir noch ganz verschlafen die Müdigkeit aus den Augen gerieben und mich fest an Dich gezogen hattest. „Ja“, sagte ich seufzend, mehr zu mir selbst als zu Dir, liebe Einsamkeit, schwieg für einen Augenblick und ergänzte etwas traurig „Das sind wir doch schon immer“.

Du und ich, wir wollten gehen so weit die Seele uns trägt. Versprochen hatten wir uns das einst, hochheilig und für immer. Wenn ich bedenke wie am Ende alles gekommen ist, vielleicht waren es längst nur noch Erinnerungen, die uns trugen. Immer weiter, ganz gleich wohin. Erinnerungen an ein Gestern das es nie gab; und an ein Morgen das es ebenso wenig geben würde. Vielleicht wusste die Seele, weise wie sie ist, längst, was wir nicht wussten; oder schlicht nicht wissen wollten. Aber ich erinnere mich, an Dich und den August. Auf Euch, aber vor allem auf Dich, mein lieber August. Fehlen wirst Du mir. Und weinen, weinen werde ich auch um Dich. Du allein bist gewesen, was sie nie konnten, noch wollten.

Kommentare:

@Nebelfrau Danke für's Lesen, habe es zwischenzeitlich nochmal ein wenig angepasst.

Wow.. Ich bin ganz hin und weg von Deiner Art, Dich auszudrücken. Und freue mich auf mehr!


 
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