Das Top-Thema der Woche
Top-Thema ArchivHomosexuelles Coming-out
Nachdem der Thomas Hitzlsperger als erster ehemaliger Bundesliga-Profifußballer in der vergangenen Woche sein Coming-out wagte, brachte das rege Diskussionen ins Rollen. Aktuell spricht der 31-Jährige über seinen Schritt in Zeitungen und Talk-Shows nach eigenen Angaben, um "die Diskussion über Homosexualität unter Profisportlern voranzubringen". Die Berichterstattung rund um Hitzlsperger und sein Coming-out im Profi-Fußball nimmt kein Ende und motiviert im Idealfall weitere Frauen und Männer zu ihrer Homosexualität zu stehen. Wie steht ihr zu Coming-outs von Homosexuellen? Berichtet uns über eure Meinung und Erfahrungen.
Das Thema Homosexualität ist nahezu ein Fass ohne Boden.
Zu allererst verbinden viele Menschen und oft besonders Männer mit Homosexualität das schwul sein und finden es abartig; die Vorstellung wie zwei Männer sich küssen sei widerlich, ebenso der Gedanke an schwulen Geschlechtsverkehr, welcher sich dann auch nur auf die anale Variante beschränkt ... es gibt da so viele Schubladen und Klischees, dass es definitiv nötig ist, es öffentlich zu machen bzw. offen dazu zu stehen.
Fussball ist in den Köpfen vieler eine reine Männerdomäne und schwul sein, gilt als verweichlicht und verweiblicht - wieder ein Klischee.
Ebenso kommt dann schnell der Gedanke auf, man könnte unter der Dusche angestarrt oder gar angemacht werden - ein weiteres Klischee.
Heterosexuelle Menschen stehen und outen sich doch auch jeden Tag zu ihrer Sexualität. In dem sie ihre/n Parter/in küssen, über sie/ihn reden, Händchen haltend durch die Stadt laufen ect.pp. - natürlich fällt das nicht auf, da es normal und von der Gesellschaft akzeptiert ist.
Wäre die gleichgeschlechtliche Liebe ebenso akzeptiert, müsste man nicht drüber reden.
Homosexualität heißt nicht nur schwul, sondern auch lesbisch, bisexuell, transgender und auch intersexuell!
Schwule Männer sind nicht generell femininer, weicher oder tuntiger als Heteromänner, Lesben brauchen entgegen der weitverbreiteten Meinung keinen Mann, der ihnen zeigt wie es geht oder sehen selbst aus wie ein Mann.
Es gibt wenig geoutete Menschen des öffentlichen Lebens und bei dem, was in unserer ach so offenen und aufgeklärten Gesellschaft abgeht, kann ich es durch aus verstehen, finde es aber schade, denn diese Menschen könnten Vorbilder sein für Teens und Jugendliche, die sich noch am Anfang befinden, ebenso für Late Bloomers, die Angst haben, nach Jahren der Heterosexualität zu dem zu stehen, was sie eigentlich sind - homosexuell.
Ich begrüße jeden Prominenten, der öffentlich dazu steht und sagen kann, ich habe ein tolles Leben und die Liebe an meiner Seite ist ein/e Mann/Frau.
Dann denke ich mir, Glückwunsch und ein schönes Leben.
Je mehr Menschen das offen leben, desto selbstverständlicher wird es in den kommenden Jahren und Zeiten, wie sie aktuell wieder in Russland herrschen, haben hier hoffentlich nie eine Chance!
Zu allererst verbinden viele Menschen und oft besonders Männer mit Homosexualität das schwul sein und finden es abartig; die Vorstellung wie zwei Männer sich küssen sei widerlich, ebenso der Gedanke an schwulen Geschlechtsverkehr, welcher sich dann auch nur auf die anale Variante beschränkt ... es gibt da so viele Schubladen und Klischees, dass es definitiv nötig ist, es öffentlich zu machen bzw. offen dazu zu stehen.
Fussball ist in den Köpfen vieler eine reine Männerdomäne und schwul sein, gilt als verweichlicht und verweiblicht - wieder ein Klischee.
Ebenso kommt dann schnell der Gedanke auf, man könnte unter der Dusche angestarrt oder gar angemacht werden - ein weiteres Klischee.
Heterosexuelle Menschen stehen und outen sich doch auch jeden Tag zu ihrer Sexualität. In dem sie ihre/n Parter/in küssen, über sie/ihn reden, Händchen haltend durch die Stadt laufen ect.pp. - natürlich fällt das nicht auf, da es normal und von der Gesellschaft akzeptiert ist.
Wäre die gleichgeschlechtliche Liebe ebenso akzeptiert, müsste man nicht drüber reden.
Homosexualität heißt nicht nur schwul, sondern auch lesbisch, bisexuell, transgender und auch intersexuell!
Schwule Männer sind nicht generell femininer, weicher oder tuntiger als Heteromänner, Lesben brauchen entgegen der weitverbreiteten Meinung keinen Mann, der ihnen zeigt wie es geht oder sehen selbst aus wie ein Mann.
Es gibt wenig geoutete Menschen des öffentlichen Lebens und bei dem, was in unserer ach so offenen und aufgeklärten Gesellschaft abgeht, kann ich es durch aus verstehen, finde es aber schade, denn diese Menschen könnten Vorbilder sein für Teens und Jugendliche, die sich noch am Anfang befinden, ebenso für Late Bloomers, die Angst haben, nach Jahren der Heterosexualität zu dem zu stehen, was sie eigentlich sind - homosexuell.
Ich begrüße jeden Prominenten, der öffentlich dazu steht und sagen kann, ich habe ein tolles Leben und die Liebe an meiner Seite ist ein/e Mann/Frau.
Dann denke ich mir, Glückwunsch und ein schönes Leben.
Je mehr Menschen das offen leben, desto selbstverständlicher wird es in den kommenden Jahren und Zeiten, wie sie aktuell wieder in Russland herrschen, haben hier hoffentlich nie eine Chance!
Ich schließe mich esgibtglueck vollkommen an.
Homosexuell sein ist doch nichts besonderes. Man liebt - ob Mann oder Frau spielt doch gar keine Rolle. Wieso muss man das immer so aufbauschen?
Homosexuell sein ist doch nichts besonderes. Man liebt - ob Mann oder Frau spielt doch gar keine Rolle. Wieso muss man das immer so aufbauschen?
Eigentlich genauso interesant,wie das berühmte Fahrrad in China,ist doch auch nur ein Mensch..oder aber ....???Wenn es keine anderen Probleme gibt,dann suchen wir eins,aber ist das überhaupt ein Problem???Ist das so wichtig,um es wissen zu müssen?...ist doch quatsch mit S....!
esgibtglueck
esgibtglueck
Ich persönlich habe nichts gegen ein Coming-Out von Homosexuellen, doch ich kann mir durchaus vorstellen das es in unserer Gesellschaft hier und da Orte und Momente gibt in denen das nicht unbedingt von Vorteil ist.



