Wir haben die Natur nicht- wir sind Natur. Du bist nicht in diese Welt gekommen, du bist aus ihr gekommen, wie eine Welle aus dem Ozean. (Allen Watts)
Zuletzt hier: 26.05.2026Mitglied seit: 29.11.2015Geburtstag: 12.8.1986 (39)
Blog-Einträge von DarkForestMoth
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25.05.2026 - 20:11 h
[Teil 4] Klangtherapie
Mittlerweile ist das schon der 4. Teil meiner Serie zur Klangtherapie. Heute fange ich an über spezifische Instrumente in der Klangtherapie zu schreiben.
T I B E T I S C H E K L A N G S C H A L E
Wenn man von der Klangtherapie spricht haben die meisten sofort die Tibetische Klangschale im Kopf. Sie ist wohl DAS Instrument schlechthin: Mysteriös, spirituell, heilend und sie wird dementsprechend häufig genutzt.
Aber Stopp, stimmt das so überhaupt?!
Tatsächlich ist die Vorstellung, dass tibetische Mönche im den Klöstern, hoch im Himalaya- Gebirge, sitzen und zum Klang der Klangschalen meditieren, eine moderne Erfindung und eine geniale Marketing- Strategie.
Ursprünglich waren die Schalen vor allem Alltagsgegenstände: Küchen- und Haushaltswaren. Man aß aus den Schalen oder die Bettelmönche gingen mit ihr von Tür zu Tür um Opfergaben zu erbitten. Die Schalen wurden auch genutzt um Opfergaben in den Tempeln an den Altären zu platzieren.
Als viele Mönche wegen den politischen Unruhen aus Tibet fliehen mussten, fanden sich immer öfter die schweren Schalen auf Märkte in Nepal und Indien. In den späten 1960er und 1970er Jahren entdeckten dann die westlichen Reisenden ("Hippies") das die Schalen durchaus interessant klingen, wenn man sie anschlug.
Schon bald experimentierten sie mit den Schalen und unterschiedlichen Klöppeln um diese Schalen zum "singen" zu bringen. Die langanhaltenden und neuartigen Klänge fielen bei der spirituell suchenden Hippie- Bewegung auf fruchtbaren Boden und die Einheimischen verkauften sehr gerne ihre "tibetischen Klangschalen" an die durchreisenden Touristen. Ein moderner Mythos war geboren!
In den 1980ern leisteten westliche Musikwissenschaftler & Psychonauten wie Peter Hess oder Hans Cousto Pionierarbeit und entwickelten die Klangtherapie oder auch die Klangmassage. Sie arbeiteten auch mit neu berechneten Frequenzen wie den Plantenfrequenzen. Damals wie heute wollte man damit die spirituelle und bewusstseinserweiternde Entwicklung unterstützen.
Die Herstellung der Schalen ist sehr aufwendig, die Technik dazu ist jahrhundertealt. Sie aber im Rahmen des Soundhealings zu nutzen ist eine westliche Weiterentwicklung- die ohne die damalige Hippiebewegung nie zu Stande gekommen wäre. Auch wenn das Ganze nun etwas entzaubernd wirkt: Es schmälert auf keiner Weise die unfassbare Wirkung auf unseren Körper & Geist.
Echte, antike Schalen sind leider nur noch selten zu bekommen und sind meist hunderte Euro wert. Um als "antik" zu gelten müssen sie mind. 100 bis 400 Jahre alt sein.
Heutzutage bekommt man oft zweierlei Arten von Klangschalen: Die in Guss- oder Pressverfahren hergestellten oder die handgehämmerten Neuanfertigungen aus Nepal. Ich empfehle immer eine handgehämmerte Klangschale, da sie dadurch ein breites Spektrum an Obertönen besitzt und mit dem Reiben eine ganze Klanglandschaft erzeugt werden kann.
Neben den Tibetischen Klangschalen gibt es noch die Japanischen Rin Schalen (sehr heller, linearer Klangcharakter), Therapieschalen nach Peter Hess oder auch Kristallklangschalen aus Quarzglas.
Wer von euch hat eine Tibetische Klangschale zu Hause?
Wozu nutzt er sie? Erzählt mir gern davon, ich würde mich freuen 😊
Mittlerweile ist das schon der 4. Teil meiner Serie zur Klangtherapie. Heute fange ich an über spezifische Instrumente in der Klangtherapie zu schreiben.
T I B E T I S C H E K L A N G S C H A L E
Wenn man von der Klangtherapie spricht haben die meisten sofort die Tibetische Klangschale im Kopf. Sie ist wohl DAS Instrument schlechthin: Mysteriös, spirituell, heilend und sie wird dementsprechend häufig genutzt.
Aber Stopp, stimmt das so überhaupt?!
Tatsächlich ist die Vorstellung, dass tibetische Mönche im den Klöstern, hoch im Himalaya- Gebirge, sitzen und zum Klang der Klangschalen meditieren, eine moderne Erfindung und eine geniale Marketing- Strategie.
Ursprünglich waren die Schalen vor allem Alltagsgegenstände: Küchen- und Haushaltswaren. Man aß aus den Schalen oder die Bettelmönche gingen mit ihr von Tür zu Tür um Opfergaben zu erbitten. Die Schalen wurden auch genutzt um Opfergaben in den Tempeln an den Altären zu platzieren.
Als viele Mönche wegen den politischen Unruhen aus Tibet fliehen mussten, fanden sich immer öfter die schweren Schalen auf Märkte in Nepal und Indien. In den späten 1960er und 1970er Jahren entdeckten dann die westlichen Reisenden ("Hippies") das die Schalen durchaus interessant klingen, wenn man sie anschlug.
Schon bald experimentierten sie mit den Schalen und unterschiedlichen Klöppeln um diese Schalen zum "singen" zu bringen. Die langanhaltenden und neuartigen Klänge fielen bei der spirituell suchenden Hippie- Bewegung auf fruchtbaren Boden und die Einheimischen verkauften sehr gerne ihre "tibetischen Klangschalen" an die durchreisenden Touristen. Ein moderner Mythos war geboren!
In den 1980ern leisteten westliche Musikwissenschaftler & Psychonauten wie Peter Hess oder Hans Cousto Pionierarbeit und entwickelten die Klangtherapie oder auch die Klangmassage. Sie arbeiteten auch mit neu berechneten Frequenzen wie den Plantenfrequenzen. Damals wie heute wollte man damit die spirituelle und bewusstseinserweiternde Entwicklung unterstützen.
Die Herstellung der Schalen ist sehr aufwendig, die Technik dazu ist jahrhundertealt. Sie aber im Rahmen des Soundhealings zu nutzen ist eine westliche Weiterentwicklung- die ohne die damalige Hippiebewegung nie zu Stande gekommen wäre. Auch wenn das Ganze nun etwas entzaubernd wirkt: Es schmälert auf keiner Weise die unfassbare Wirkung auf unseren Körper & Geist.
Echte, antike Schalen sind leider nur noch selten zu bekommen und sind meist hunderte Euro wert. Um als "antik" zu gelten müssen sie mind. 100 bis 400 Jahre alt sein.
Heutzutage bekommt man oft zweierlei Arten von Klangschalen: Die in Guss- oder Pressverfahren hergestellten oder die handgehämmerten Neuanfertigungen aus Nepal. Ich empfehle immer eine handgehämmerte Klangschale, da sie dadurch ein breites Spektrum an Obertönen besitzt und mit dem Reiben eine ganze Klanglandschaft erzeugt werden kann.
Neben den Tibetischen Klangschalen gibt es noch die Japanischen Rin Schalen (sehr heller, linearer Klangcharakter), Therapieschalen nach Peter Hess oder auch Kristallklangschalen aus Quarzglas.
Wer von euch hat eine Tibetische Klangschale zu Hause?
Wozu nutzt er sie? Erzählt mir gern davon, ich würde mich freuen 😊
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