Zuletzt hier: 18.02.2026Mitglied seit: 07.02.2026Geburtstag: 4.8.1984 (41)
Blog-Einträge von RealAndreas
Kommentare:
18.02.2026 - 04:36 h
Begegnungen zwischen zwei Schulen auf einem gemeinsamen Gelände
Es kostet mich sehr viel Überwindung, diese Zeilen zu schreiben.
Ich bin ein sehr schüchterner, sehr ängstlicher und sehr sensibler Mensch, und lange habe ich gezögert, ob ich meine Gedanken überhaupt öffentlich teilen darf. Bitte verzeiht mir, wenn meine Worte vorsichtig sind und vielleicht etwas unsicher wirken. Genau so fühlt es sich für mich an.
Schon seit längerer Zeit habe ich mir ein kleines, wunderbares Wörterbuch der Gebärdensprache gekauft. Es macht mir Freude, darin zu lesen und einzelne Zeichen zu lernen. Eines der ersten Zeichen habe ich mir sogar als Favorit markiert, mit einem kleinen Kommentar von mir selbst: stimmt sogar.
Doch das Lernen aus diesem Buch hat für mich eine tiefere Bedeutung.
Eine Brieffreundin hat mir viel Mut gemacht, diese Gedanken nun endlich aufzuschreiben. Ohne sie hätte ich mich das wahrscheinlich nicht getraut. Sie hat mir gezeigt, dass auch leise Erinnerungen ihren Platz haben dürfen.
Ich habe mir dieses Buch nicht nur aus Interesse gekauft, sondern auch, weil ich einen wunderbaren Menschen sehr vermisse. Einen gehörlosen Menschen, den ich in den Jahren 1996 und 1997 kennengelernt habe. In dieser Zeit befanden sich zwei Schulen auf einem gemeinsamen Gelände. Eine Gehörlosenschule und eine Schule für sprachbehinderte Menschen. Dort kam es zu Begegnungen, die ich bis heute in mir trage.
Ich weiß noch, dass sie damals in Werne gelebt hat. Ob sie heute noch dort wohnt oder irgendwann umgezogen ist, weiß ich leider nicht. Manchmal frage ich mich ganz leise, wie es ihr wohl geht und wie ihr Leben heute aussieht.
Ich erinnere mich daran, dass wir gemeinsam mit einem Bulli zu unserer Schule gefahren wurden. Es war ein sieben oder acht Sitzer plus Fahrer. Diese Erinnerungen sind nicht mehr ganz klar, aber sie fühlen sich warm und wertvoll an.
Ich weiß nicht, ob sie das hier jemals lesen wird. Ich bin mir nicht einmal ganz sicher, ob ihr Name wirklich so war, wie ich ihn in Erinnerung habe. Deshalb möchte ich ihn hier nicht ausschreiben. Ich nenne nur den Anfangsbuchstaben ihres Vornamens: K.
Warum ich das alles schreibe?
Vielleicht, weil ich mir wünsche, mehr über sie zu erfahren. Vielleicht auch, weil ich sie gerne noch tiefer kennenlernen würde. Oder vielleicht einfach, weil ich mir Kontakt wünsche. Früher, in der Schulzeit, durfte ich ein kleines Stück Gebärdensprache erleben, und diese Zeit war für mich etwas Besonderes.
Vielleicht erinnert sie sich an diese Zeit, an diesen Ort, an die gemeinsamen Fahrten oder an die stillen Begegnungen zwischen den beiden Schulen. Wenn ja, würde ich mich sehr, sehr freuen, von ihr zu hören.
Ich weiß nur, es war ein Mädchen. Und heute ist sie bestimmt schon lange eine wunderbare Frau geworden, denke ich.
Diese Zeilen sind sehr schüchtern geschrieben, sehr zurückhaltend und sehr sensibel.
Genauso, wie ich bin.
Es kostet mich sehr viel Überwindung, diese Zeilen zu schreiben.
Ich bin ein sehr schüchterner, sehr ängstlicher und sehr sensibler Mensch, und lange habe ich gezögert, ob ich meine Gedanken überhaupt öffentlich teilen darf. Bitte verzeiht mir, wenn meine Worte vorsichtig sind und vielleicht etwas unsicher wirken. Genau so fühlt es sich für mich an.
Schon seit längerer Zeit habe ich mir ein kleines, wunderbares Wörterbuch der Gebärdensprache gekauft. Es macht mir Freude, darin zu lesen und einzelne Zeichen zu lernen. Eines der ersten Zeichen habe ich mir sogar als Favorit markiert, mit einem kleinen Kommentar von mir selbst: stimmt sogar.
Doch das Lernen aus diesem Buch hat für mich eine tiefere Bedeutung.
Eine Brieffreundin hat mir viel Mut gemacht, diese Gedanken nun endlich aufzuschreiben. Ohne sie hätte ich mich das wahrscheinlich nicht getraut. Sie hat mir gezeigt, dass auch leise Erinnerungen ihren Platz haben dürfen.
Ich habe mir dieses Buch nicht nur aus Interesse gekauft, sondern auch, weil ich einen wunderbaren Menschen sehr vermisse. Einen gehörlosen Menschen, den ich in den Jahren 1996 und 1997 kennengelernt habe. In dieser Zeit befanden sich zwei Schulen auf einem gemeinsamen Gelände. Eine Gehörlosenschule und eine Schule für sprachbehinderte Menschen. Dort kam es zu Begegnungen, die ich bis heute in mir trage.
Ich weiß noch, dass sie damals in Werne gelebt hat. Ob sie heute noch dort wohnt oder irgendwann umgezogen ist, weiß ich leider nicht. Manchmal frage ich mich ganz leise, wie es ihr wohl geht und wie ihr Leben heute aussieht.
Ich erinnere mich daran, dass wir gemeinsam mit einem Bulli zu unserer Schule gefahren wurden. Es war ein sieben oder acht Sitzer plus Fahrer. Diese Erinnerungen sind nicht mehr ganz klar, aber sie fühlen sich warm und wertvoll an.
Ich weiß nicht, ob sie das hier jemals lesen wird. Ich bin mir nicht einmal ganz sicher, ob ihr Name wirklich so war, wie ich ihn in Erinnerung habe. Deshalb möchte ich ihn hier nicht ausschreiben. Ich nenne nur den Anfangsbuchstaben ihres Vornamens: K.
Warum ich das alles schreibe?
Vielleicht, weil ich mir wünsche, mehr über sie zu erfahren. Vielleicht auch, weil ich sie gerne noch tiefer kennenlernen würde. Oder vielleicht einfach, weil ich mir Kontakt wünsche. Früher, in der Schulzeit, durfte ich ein kleines Stück Gebärdensprache erleben, und diese Zeit war für mich etwas Besonderes.
Vielleicht erinnert sie sich an diese Zeit, an diesen Ort, an die gemeinsamen Fahrten oder an die stillen Begegnungen zwischen den beiden Schulen. Wenn ja, würde ich mich sehr, sehr freuen, von ihr zu hören.
Ich weiß nur, es war ein Mädchen. Und heute ist sie bestimmt schon lange eine wunderbare Frau geworden, denke ich.
Diese Zeilen sind sehr schüchtern geschrieben, sehr zurückhaltend und sehr sensibel.
Genauso, wie ich bin.
Kommentare:
- Keine Kommentare zu diesem Eintrag -


