Zuletzt hier: 27.02.2026Mitglied seit: 07.02.2026Geburtstag: 4.8.1984 (41)
Blog-Einträge von RealAndreas
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27.02.2026 - 09:40 h
Zwischen Zeilen und Parkplätzen
Vielleicht ist es nur eine leise Beobachtung, nichts, das man sofort laut ausspricht. Und doch begleitet sie mich in letzter Zeit immer öfter, dass wir uns so viel mitteilen und dabei so wenig schreiben.
Ich bin 41, vielleicht gehört es da einfach dazu, dass man Dinge etwas länger betrachtet. Mich beschäftigt, dass Briefe seltener geworden sind. Nicht nur auf Papier, auch im übertragenen Sinn. Diese Art von Schreiben, bei der jemand nicht nur fragt „Wie war dein Tag?“, sondern „Was hat dich heute wirklich bewegt?“ Worte, die nicht schnell abgeschickt werden, sondern einen Moment bei sich selbst verweilen dürfen. Ich merke, dass mir das fehlt. Dieses Innehalten. Dieses vorsichtige Öffnen zwischen den Zeilen.
Und dann sind da die ganz alltäglichen Dinge, die sich merkwürdig symbolisch anfühlen. Überall entstehen neue Häuser, dicht an dicht. Aber Parkplätze gibt es kaum. Als hätte man vergessen, dass Raum nicht nur zum Wohnen da ist, sondern auch zum Ankommen. Vielleicht denke ich darüber mehr nach, als nötig wäre. Doch es wirkt auf mich wie ein Bild für unsere Zeit. Wir schaffen immer mehr und lassen doch wenig Platz.
Es sind keine großen Thesen, eher stille Gedanken. Aber sie beschäftigen mich gerade. Und vielleicht ist es genau das, was ich suche. Einen Austausch, in dem auch solche leisen Überlegungen ihren Platz haben dürfen.
Vielleicht ist es nur eine leise Beobachtung, nichts, das man sofort laut ausspricht. Und doch begleitet sie mich in letzter Zeit immer öfter, dass wir uns so viel mitteilen und dabei so wenig schreiben.
Ich bin 41, vielleicht gehört es da einfach dazu, dass man Dinge etwas länger betrachtet. Mich beschäftigt, dass Briefe seltener geworden sind. Nicht nur auf Papier, auch im übertragenen Sinn. Diese Art von Schreiben, bei der jemand nicht nur fragt „Wie war dein Tag?“, sondern „Was hat dich heute wirklich bewegt?“ Worte, die nicht schnell abgeschickt werden, sondern einen Moment bei sich selbst verweilen dürfen. Ich merke, dass mir das fehlt. Dieses Innehalten. Dieses vorsichtige Öffnen zwischen den Zeilen.
Und dann sind da die ganz alltäglichen Dinge, die sich merkwürdig symbolisch anfühlen. Überall entstehen neue Häuser, dicht an dicht. Aber Parkplätze gibt es kaum. Als hätte man vergessen, dass Raum nicht nur zum Wohnen da ist, sondern auch zum Ankommen. Vielleicht denke ich darüber mehr nach, als nötig wäre. Doch es wirkt auf mich wie ein Bild für unsere Zeit. Wir schaffen immer mehr und lassen doch wenig Platz.
Es sind keine großen Thesen, eher stille Gedanken. Aber sie beschäftigen mich gerade. Und vielleicht ist es genau das, was ich suche. Einen Austausch, in dem auch solche leisen Überlegungen ihren Platz haben dürfen.
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