Die Gedichte-Ecke
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Gedichte in der Kategorie Humor
Nochmal Frau Holle
Frau Holle, sie hat kaum geschüttelt, die Betten liegen irgendwo, oft wurd’ an ihrer Tür gerüttelt, doch sie zeigt sich nirgendwo. Sie wollte noch mal kräftig schütteln, sie gab dafür ihr Ehrenwort, es half jedoch kein waches rütteln, sie schläft und schläft in einem fort. Bei Petrus liegt eine Beschwerde, weil Frau Holle nicht die Arbeit macht, von den Menschen auf der Erde, wer hätte das jemals gedacht. Frau Holle glaubt sich Renterin, das denkt sie schon seit Jahren, doch sie ist ’ne Stänkerin, das konnten wir erst jüngst erfahren. In zwei Jahren bekommt sie Ruhegeld, bis dahin muß sie Betten schütteln, und wenn sie auf den Kopf sich stellt, daran gibt es nichts zu rütteln. Petrus ist Frau Holles Chef, er versteht ihr Verhalten nicht, er kennt sie doch aus dem eff-eff, eine Abmahnung drum ist in Sicht. Der Winter ist in vollem Gange, Regen immerzu statt Schnee - vielleicht dauert es nicht mehr lange und es blüht der erste Klee. ©annerose Das von mir verfaßte Gedicht befindet sich in meiner Honepage, auf der Indexseite unten.
Herr unhd Frau Elster
Das Rotkehlchen, es tiriliert sehr laut, im bunten Tannenmärchenwald. Das ist Herrn Elster sehr vertraut, doch seine Frau, die läßt es kalt. Elsterchen, hör’ diese Stimme - du selbst krächzt ständig nur umher. Ja Elstermann, das ist das Schlimme, du turtelst ihm doch hinterher. Ach Elsterchen, ich kann nichts machen, hör’ dem trillern einfach zu, ich hab’ doch sonst nichts mehr zu lachen, denn mein Herz gibt keine Ruh. So Elstermann, nun ist es raus - du hast es mir gestanden, ich ziehe nun sofort hier aus und fahre zu Probanden. Schon ist weg, die Elsterfrau, zu Tante Elster, ab nach drüben. Sie sinnisiert ob sie’s sich trau, das Tirilieren auch zu üben. Eine Nachtigall von visavi, die fragt sie erstmal leise, sie meint, das Tirilieren lernt sie nie, denn jeder tiriliert auf seine Weise. Die Elsterfrau zog wieder heim, und sprach zum wartend’ Elstermann, ich möchte niemals anders sein, du dummer Ehemann. ©annerose Das von mir verfaßte Gedicht befindet sich in meiner Homepage, auf meiner Indexseite unten
So kann Nikolaus auch sein
Am Nikolaustag, des Morgens um Vier, wurde ich je wach, durch Lärm vor der Tür. Ich stand auf und sah nach - linst’ durch den Spion hindurch, doch im Flur da war es dunkel. Es beschlich mich die Furcht, denn ich hörte Gemunkel. Mit dem Ohr an der Türe, konnt’ ich etwas versteh’n - und das morgens gegen Viere, was war da gescheh’n ? Ich hört’ leises Sprechen - findest Du das Löchlein nicht? Verspürte leichtes Kopfzerbrechen, aber Licht, das gab es nicht. Die Stimme ward’ ein wenig lauter, sie klang etwas weiblich und schien mit jedem Ton vertrauter. Allein mein Denken war verwerflich. Ich hörte diese Stimme sagen, halt Dich dabei am Handlauf fest, dann werden wir’s noch einmal wagen - es ist für uns doch nur ein Test. Ich fragte mich, was geht da vor, im Hausflur und dazu im dunkeln. Es überstieg meinen Humor, und begann sich zu verdunkeln. Ich war müd’, ich hupft’ ins Bett, denn mir war kalt und nicht „danach“. Obwohl ich’s gern erfahren hätt’, schaut’ ich erst später wieder nach. Was ich da fand war eine Freud’ – es sollte mir nur Freude bringen, ein Niklasgruß der Nachbarsleut’ sorgt’ für des Tages gut’ Gelingen. ©annerose Beim verteilen der Nikolausgeschenke im Haus gegen morgen, ist der Ehemann eines Ehepaares im Haus einige Stufen bis zu meiner Tür gerutscht und hat sich den Fuß weh getan. Er paßte nicht mehr in seinen Hausschuh. Ich habe es erst heute erfahren. Dieses Gedicht befindet sich auf meiner Homepage auf der Indexseite unten.
....etwas lustiges
....etwas lustiges......oder nicht !? Über mir wohnt die Frau Sogel, eine altersnette liebe Frau. Bei ihr wohnt ein blauer Vogel, ein Papagei mit Federn blau. Ihren Mann den gibt’s nicht mehr, die Kinder sind nicht in der Stadt. Darum mußt’ für sie ein Vogel her, damit sie kurze Weile hat. Frau Sogel liebt den Hansi sehr, er darf fast alles bei ihr machen. Er schmeißt mit Sachen um sich her, der Frau vergeht dabei das Lachen. Sie hat ihm Sprechen beigebracht, und hat ihn damit sehr gestärkt. Er schimpft und es ist angebracht, daß niemand sich die Worte merkt. Die Wörter gehören zur Frau Sogel, der liebenswerten netten Frau, die verwendet nun ihr Vogel, er ist nämlich gerissen schlau. Soll er sich zur Ruh` begeben, muß Frau Sogel fit wohl sein, dabei kann man viel erleben, den Hansi fanget sie nicht ein. Das Telefon, es klingelt hier, Frau Sogel ist’s und ich soll kommen, sie kriegt es nicht, ihr blaues Tier, und von der Hatz ist sie benommen. Ich krieche bei ihr durchs Quartiere, Hansi ist in meiner Nähe. Schwupp, weg ist das Vogeltiere, sobald ich auch nur zu ihm sehe. Nun reicht es mir bei der Frau Sogel, ich hole einen Kescher ran, kesch damit den Hansi-Vogel, doch bald fängt es von vorne an. ©annerose Das von mir verfasste Gedicht befindet sich in meiner Homepage auf der Indexseite unten.



